
Die Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung
Die Stiftung wurde 2017 von dem gebürtigen Neunkircher Produzenten Günter Rohrbach und dem ehemaligen Oberbürgermeister Jürgen Fried gegründet. Unterstützt von starken Partnern wie Naturwaren Theis GmbH oder der Sparkasse Neunkirchen, ist das Ziel der Stiftungsarbeit die regionale Filmkultur nachhaltig zu stärken. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung wirksamer Kulturformate, die Förderung von Nachwuchs sowie die Sichtbarkeit der Stadt Neunkirchen als überregionalen Kulturstandort. Ausschlaggebend hierfür ist der, im Jahr 2011 ebenfalls von Jürgen Fried ins Leben gerufene, Günter Rohrbach Filmpreis, der in Zusammenarbeit mit der Stadt Neunkirchen organisiert wird und das sehr erfolgreiche Lebenswerk seines Namensgebers ehrt. Neben seiner Bedeutung für die deutsche Filmszene stellt der Preis aufgrund seiner thematischen Ausrichtung aber auch eine Besonderheit in der deutschen Filmpreislandschaft dar: „Zur Zeit und sicher auch in Zukunft“, wie Jürgen Fried feststellt. Ohne die wertvolle Kooperation zwischen Stadt und Stiftung sowie ihren Sponsorinnen und Sponsoren wäre dies nicht möglich. Vielen Dank!
Das Team

Jürgen Fried
Der ehemalige Oberbürgermeister der Kreisstadt Neunkirchen und Vorsitzender der Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung ist 1953 in Neunkirchen geboren und machte sein Abitur am Gymnasium am Krebsberg. Nach dem Wehrdienst folgte das Jura-Studium in Saarbrücken.
Als angestellter Rechtsanwalt und späterer Sozius wirkte er in der Kanzlei Thommes & Böhmert, bis er 2000 zum Bürgermeister der Kreisstadt Neunkirchen berufen wurde.
Dieses Amt hatte er bis zu seiner Wahl zum Oberbürgermeister 2009 inne. Aber auch im Filmbereich hat Jürgen Fried selbst Erfahrungen gesammelt. In den 90er Jahren war er gemeinsam mit dem Neunkircher Filmschaffenden Günther Ruschel Gründer und Mitinhaber der Filmproduktionsgesellschaft „Ruschel und Fried“. In dieser Phase entstand u.a. der Kurzfilm „Totenglocken im Walzertakt“ (Max-Ophüls-Festival).
Jürgen Fried ist mittlerweile als Berater und Rechtsanwalt in Saarbrücken tätig.

Lena Noß
Nach ihrem erfolgreichen Bachelor-Abschluss im Fach Historisch orientierte Kulturwissenschaften sowie einem mehrmonatigen Praktikum bei der Hamburg Kreativ Gesellschaft im Bereich Eventmanagement kehrte Lena Noß im September 2025 in ihre saarländische Heimat zurück. Seit Oktober übernimmt sie dort die Projektleitung "Quartier EinfallsReich" im Kutscherhaus-Verein. Zuvor war sie über mehrere Jahre als Büroleitung in der privaten Schauspielschule acting and arts in Saarbrücken tätig, während sie Projekte wie das Kriminal Tango-Festival '24 und '25 oder das Kindermusical School of Rock '24 begleitete.
Ihre Kenntnisse bringt sie seit November 2025 auf administratorischer Ebene der Stiftung ein.

Barbara Wackernagel-Jacobs
Barbara Wackernagel-Jacobs studierte Sozialwissenschaften an der Universität Mannheim und der Universität des Saarlandes. Sie war Projektleiterin bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft und beim Diakonischen Werk an der Saar.
Ab 1990 leitete die SPD-Politikerin die Abteilungen Familie und Jugend sowie Frauen und Gleichstellung im saarländischen Gesundheits- und Sozialministerium und wurde bald darauf Staatssekretärin. 1996 übernahm sie im Kabinett Lafontaine, das Amt der Ministerin für Frauen, Arbeit, Gesundheit und Soziales.
Nach dem Ausscheiden aus der Regierung im Jahr 1999 übernahm Barbara Wackernagel-Jacobs die Saarbrücker Filmproduktionsgesellschaft carpe diem. Seither produziert sie Dokumentarfilme zu politischen und kulturellen Themen, u.a. „Sputnik Moment – 30 gewonnene Jahre“, eine Dokumentation, die zu einem Perspektivwechsel im Blick auf das Älterwerden einlädt. Darüber hinaus produziert sie Portraits von herausragenden saarländischen Persönlichkeiten. Eine dieser Persönlichkeiten ist Günter Rohrbach. Sein Portrait produzierte sie zusammen mit dem Regisseur Boris Penth.

Dieter Wacker
Er übernimmt seit über fünf Jahren zuverlässig die buchhalterischen Aufgaben der Stiftung.