Drehbuchpreis

Fokus: Drehbuch

Wir geben neuen Stimmen eine Bühne – ein Wettbewerb für Drehbuch-Exposés.

Die Ausschreibung ist beendet. Die Verleihung des Drehbuchpreises 2026 findet am 5. November 2026 um 20 Uhr in der Stummschen Reithalle in Neunkirchen statt. Weitere Infos hier.

Die Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung schreibt in Kooperation mit der Kreisstadt Neunkirchen und der Arbeitskammer des Saarlandes sowie in Zusammenarbeit mit dem Verband für Film- und Fernsehdramaturgie e.V. (VeDRA) und der Master School Drehbuch Berlin (MSD) auch in diesem Jahr wieder einen Wettbewerb für Drehbuch-Exposés aus.

Bisherige Preisträger Bildergalerie

Preisträger 2025

Drehbuchpreis 2025

1. Preis

Melina Lay mit "Marder des Monats"

Das Animationskonzept ‘Marder des Monats’ spielt in einer Welt, in der zwei zwielichtige Menschen Marder dafür ausnutzen, um so viele Autokabel, wie möglich in der Stadt durchzuknabbern und somit ihr Geschäft anzukurbeln. Der Marder Sebastian ist dabei der Star der Show, denn er hat jeden Monat die beste Kabelquote und wird somit, im Gegensatz zu seinen Mitmardern, mit einem Leben im Luxus belohnt. Zu seinem Entsetzen soll der unbeliebte Einzelgänger nun einen Azubi an die Pfote bekommen, mit dem er sich nach anfänglichen Schwierigkeiten anfreundet. Sebastian weiß allerdings noch nicht, dass die Schurken genau diese Freundschaft ausnutzen wollen, um einen Plan umzusetzen, der seine Mitmarder dem Untergang weihen wird. Um diesen Plan zu vereiteln wird Sebastian lernen müssen sich auf Andere zu verlassen, denn das ist eine Aufgabe, die selbst er nicht allein schafft.

„Marder des Monats“ ist eine bewegende Buddy-Komödie für die ganze Familie, vor allem aber für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren. Eine Geschichte über den Mut, zu vertrauen und die Stärke echten Zusammenhalts.

2. Preis

Miriam Würtz mit "Mein Bruder Alfred lebt in mir"

Im Jahr 2024 bringt eine ukrainische 24-Stunden Pflegekraft heimlich ihren kriegsmüden im Krieg leicht versehrten desertierten Sohn zum Arbeitsantritt bei einem Rentnerpaar auf einem Bauernhof in Süddeutschland mit. Die Seniorin ist hochbetagt und dement und lebt in ihrer Kindheit im Kriegsjahr 1942, sie vermisst noch immer schmerzlich ihren spurlos verschwundenen Bruder, der sich als Deserteur auf dem elterlichen Hof versteckt hatte. Als jetzt der rüstige Senior im nahegelegenen Wald beim Pilze suchen in ein Erdloch einbricht, in dem er das Skelett des desertierten Bruders seiner Frau entdeckt, wird er daraus in geheimer Mission von dem ukrainischen Deserteur gerettet. Weil der Senior im Krankenhaus ist, und die Seniorin schläft, wagt es die Pflegekraft, ihren Sohn ins Haus zu holen. Die Seniorin wacht auf, sieht in ihm ihren zurückgekehrten Bruder und das Kind in ihr findet Frieden.

3. Preis

Angelo Wemmje mit "Schwester Lee"

Eine junge Koreanerin flieht Anfang der 1970er Jahre vor einer arrangierten Ehe nach Deutschland und findet sich als „Gastarbeiterin“ in einem katholischen Krankenhaus wieder. Zwischen Fremdheit, erster Liebe und kindlicher Pietät entdeckt sie ihre eigene Freiheit – bis der Tod des Vaters sie zur Rückkehr nach Korea zwingt und sie entscheiden muss, wem ihr Leben gehört: der Familie oder ihr selbst.

Sonderpreis

Joela Günther mit "4real"

Noahs Rap-Karriere läuft zwar gut, aber als seine Managerin Amelia ihm sagt, dass seine Chancen bei der TV-Show, bei der er in ein paar Monaten mitmachen wird, gering sind, willigt er ihrem Vorschlag einer PR-Beziehung ein. Eigentlich ist er mit Emma zusammen. Für die Öffentlichkeit trennt er sich von ihr, privat bleibt er jedoch mit ihr zusammen. Anfangs ist Noah von seiner PR-Freundin Emilia genervt und es fällt ihm nicht leicht, die Show mit der PR-Beziehung abzuziehen. Doch dann entwickelt er Gefühle für Emilia.

Preisträger 2024

Drehbuchpreis 2024

1. Preis

Tanja Schmitt mit "GHOST KITCHEN"

Zwei Jahre eingesperrt in der eigenen Wohnung. Ihr Türöffner: das Kochen – und ein rumänischer Paketbote.

Traumjob, schicke Wohnung, TikTok-Star – doch Isabelle hat ein Problem: Aufgrund einer Angststörung hat sie seit zwei Jahren keinen Fuß vor die Tür gesetzt. Und jetzt muss sie raus! Dank ihrer Kochleidenschaft findet sie den Weg in die Freiheit, einen wahren Freund und stellt gleich noch ein ganzes Haus auf den Kopf. Eine Geschichte über Einsamkeit, Zugehörigkeit und den Mut, sich seiner Angst zu stellen.

2. Preis

Jannik Büddig mit "ROGGENMUHME"

Die Umweltaktivistin Rebecca wird von ihrem Bruder, dem Landwirt Lukas gebeten, sich um ihren pflegebedürftigen Vater zu kümmern. Bei ihrer Rückkehr auf den Hof wird Rebecca von der dunklen Sage der Roggenmuhme aus ihrer Kindheit eingeholt. Als Lukas die Felder mit Chemikalien bestellen will und sich somit gegen die biologische Landwirtschaft seines Vaters entscheidet, wird die Roggenmuhme (Korndämon) erweckt, die sich scheinbar an der Bauernfamilie für ihre Vergehen an der Natur rächt.

3. Preis

Antonia Kamp mit "SCHWEBE"

Die 26-jährige Studentin Lola verweigert sich individualistischem Karrierismus sowie zeitgenössisch-krisengebeuteltem Selbstmitleid. Sie gibt sich stattdessen der intensiven Beobachtung der vergänglichen und verletzlichen Umwelt hin, die sie umfängt, sehnt sich nach Entmenschlichung. Als die intime Liebesbeziehung mit dem einige Jahre älteren Fotografen Miguelan an einem Schwangerschaftsabbruch scheitert, ist sie mit der Macht ihrer eigenen, doch sehr menschlichen Entscheidungsfähigkeit konfrontiert. Gemeinsam mit der Tierpflegerin Maria sucht Lola weiter zu erkunden, wie menschliches Leben in einer fragilen Welt möglich werden kann.

Preisträger 2023

Drehbuchpreis 2023

1. Preis

Anna B. Werner mit "CAR COUNTRY"

Car Country ist ein Automärchen angesiedelt in Deutschlands Automobilindustrie. In einem Stuttgarter Stau lernen sich Prinz und Prinzessin kennen und könnten dabei nicht gegensätzlicher sein. Er verwurzelt in Benztown, ist Ingenieur bei Porsche und Autoliebhaber. Sie ist eine Australierin, die von Mercedes angestellt wurde, um die firmeninterne Kaffeekultur anzuheben - sehr zum Leidwesen der schwäbischen Ingenieure, die weiterhin lieber weniger für schlechteren Kaffee bezahlen möchten. Die woke und sprunghafte Art der Prinzessin prallt auf die integre Bodenständigkeit des Prinzen. Er fürchtet die schnelle Veränderung, sie entzieht sich trotz großer Töne schlussendlich immer der Verantwortung. Im Rahmen einer Romcom mit musikalischen Anteilen wird ihre Liebe verhandelt und gleichzeitig das Automobil und dessen Bedeutung für unsere deutsche Gesellschaft. Eine Liebesgeschichte inmitten von Car City, gespickt mit reichlich Gefühlschaos und Exkursionen in die Geschichte des Kraftfahrzeugs. Der Tiefpunkt der Geschichte scheint erreicht, als die Prinzessin Stuttgart verlassen möchte, um weiter nach L.A. zu ziehen. Auf dem Weg zum Flughafen enden Prinz und Prinzessin einmal wieder im Stau. Als neben ihnen dann noch, ein Auto weiter, der Fahrer an einer Asthma-Attacke stirbt, kommt es zu einer ausufernden Straßenschlacht. Im Gerangel gehen Wutbürger, Umweltschützer, Stuttgart’21 Gegner und Klimakleber aufeinander los und eine schwäbische Kakophonie steigt empor. Und ganz am Ende? Ja ganz am Ende siegt, trotz aller Differenzen, die Liebe. Weißt du warum das Licht in Hollywood so schön ist? fragt die Prinzessin den Prinzen. Wegen der Schadstoffe. Sie beschließt zu bleiben.

Anna B. Werner ist eine deutsch-amerikanische Drehbuchautorin, Producerin und Schauspielerin, wohnhaft in Berlin. Derzeit produziert sie für kineo Film ausführend Gepellte Haut (Regie: Leonie Krippendorff). Für die Constantin Film schreibt Anna mit an der 6-teiligen Serie Die Eisenbergs. Sie ist Absolventin der DFFB, der Drehbuchwerkstatt München und hält einen Bachelor Abschluss des Haverford College, Philadelphia.

2. Preis

Niamh Sauter-Cooke mit "STELLA"

STELLA (32) ist eine einzelgängerische Immobilienmaklerin, deren Arbeit ihr Leben ist. Die Wohnungsvermittlung ist für sie eine Berufung: dadurch schenkt sie den Menschen einen Neuanfang. Doch in letzter Zeit hat die Arbeit etwas ihren Glanz verloren, denn der Wohnungsmarkt befindet sich in einer scheinbar aussichtslosen Krise. Tausende Bewerber:innen, steigende Mieten… KILLIAN (29) hat sich dem Zirkus entzogen, hat keinen festen Wohnsitz und dafür ein ausgeprägtes Freiheitsgefühl. Nachts schleicht er sich in leer stehende Wohnungen, die darauf warten, verkauft oder vermietet zu werden. Dort entdeckt ihn auch Stella, die den Wohnungsbesetzer unerwartet sympathisch findet. In den nächsten Wochen entsteht zwischen den beiden eine Liebesgeschichte, die Stellas Leben auf den Kopf stellen wird. Denn über Killian entdeckt Stella eine neue Welt: eine Hausbesetzerkommune, die momentan ein altes leerstehendes Krankenhaus in einem Industriegebiet besetzt. Doch je mehr sie in seine Welt von linken Hausbesetzungen und antikapitalistischem Aktivismus hineingezogen wird, desto dringender stellt sich die Frage: wie viel wird sie für ihn aufgeben.

Niamh Sauter-Cooke lernte das Drehbuchschreiben an der University of Southern California, Los Angeles. Sie interessiert sich für Machtungleichheiten, große Emotionen und die Beziehung zwischen Mensch und Natur.

3. Preis

Nele Hecht mit "Sturzwelle"

Die enge Beziehung der Meeresbiologin IDA (26) zu ihrem Großvater, dem Fischer KALLE (67), ist aufgrund ihrer unterschiedlichen Lebensrealitäten und Interessen angespannt. Niedrige Fangquoten, die auf den Vorschlägen der Meeresbiologinnen basieren, bedrohen die Existenz der Fischer. Als auch noch eine Forschungsstation, die für Idas Arbeit essentiell ist, vom Meeresboden gewaltsam fortgerissen wird, beteiligt Ida sich an der Suche und beschuldigt sofort die Fischer. Beim Kampf gegen die Fischergemeinde und ihre eigenen Ängste findet sie letztendlich die Station. Sie muss feststellen, dass es ihr Großvater war, der für das Verschwinden und somit für die mutwillige Zerstörung ihrer Arbeit verantwortlich ist. Es kommt zum Bruch zwischen den beiden, bis weitere Reduzierungen der Fangquote Kalle endgültig zur Aufgabe zwingen. Er begibt sich auf seine letzte Fahrt auf die Ostsee, von der er aber nicht mehr zurückkehrt. Ida ist ersten Lösungsansätze für die Zukunft der Fischer näher gekommen, hat aber ihren Großvater auf dem Weg dahin verloren.

Nele Hecht hat als zweite Kameraassistentin für das ZDF begonnen und nach ihrem Regiestudium an der der National Film and Television School in England unter anderem für Channel 4 und BBC gearbeitet. An der Master School Drehbuch in Berlin hat sie ihre Dramaturgiekenntnisse vertieft.

Preisträger 2022

Drehbuchpreis 2022

1. Preis

Stefan Linn mit "Die Ewigkeitslast" Drama von Stefan Linn

„Die Ewigkeitslast“ erzählt die Geschichte von Felix, einem Familienvater, der in seiner Kindheit Opfer eines fürchterlichen Missbrauchs geworden ist. Als nach vielen Jahren der Verdrängung, die Erinnerung an das traumatische Erleben stückweise zurückkehrt, scheint es bereits zu spät, denn zu den Tätern von damals gehören seine engsten Familienmitglieder, denen Felix seine kleine Tochter anvertraut hat.

Stefan Linn arbeitet als freiberuflicher Kameramann in den Bereichen Dokumentarfilm, Werbe- und Imagefilm sowie Spielfilm. Er studierte von 2003 – 2009 Hochschule für Fernsehen und Film München mit Abschluss Diplom. 2011 – 2012 Stipendiat der Drehbuchwerkstatt München.

2. Preis

Lukas Golletz mit "Um jeden Preis" Ein Drama von Lukas Golletz

„Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse überall hin!“ Ganz nach diesem Motto agiert die ehrgeizige Unternehmensberaterin AMANDA (27). Um beruflich aufzusteigen, würde sie alles tun und schreckt dafür auch vor unlauteren Methoden nicht zurück. Dabei ist Amandas größte Stärke, dass sie ein soziales Chamäleon ist und sich perfekt an ihre Umwelt anpassen kann. Das ist auch ihrer Chefin nicht verborgen geblieben, die ihr prompt ein unmoralisches Angebot unterbreitet: Amanda soll undercover eine Firma infiltrieren, um zu verhindern, dass sich dort ein Betriebsrat gründet.

Eine Geschichte über den Preis, den man zahlen muss, um in einer kapitalistischen Gesellschaft zu den Gewinnern zu gehören.

Lukas Golletz hat ein Drehbuchstudium an der IFS Internationale Filmschule Köln absolviert und arbeitet seither als freischaffender Drehbuchautor.

3. Preis

Dr. Christiane Gern mit "Wieviel darf's denn sein?" Eine Dramedy aus dem deutschen Alltag von Christiane Gern

Im Kampf um Lohngerechtigkeit, Wertschätzung und Respekt setzt eine naive und konfliktscheue 58jährige Fleischereifachverkäuferin Job und Ehe aufs Spiel.

‚Wie viel darf's denn sein? ‘ ist eine realistische Geschichte zum Thema Equal Pay, die gleichzeitig inspiriert und Mut macht.

Mit einer Hauptfigur, die in ihrer Normalität viel Identifikationspotential bietet, verhandelt ‚Wieviel darf's denn sein?‘ ein zentrales Thema der heutigen Lebensrealität vieler Frauen auf unterhaltsame, anregende und charmante Art und Weise.

Christiane Gern kommt aus der qualitativen Marktforschung zum Drehbuchschreiben. Sie hat an der Master School Drehbuch in Berlin erfolgreich die Ausbildung zur Autorin für Film und TV absolviert und u.a. bei John Truby, Corey Mandell und Diane Bell Drehbuchkurse besucht. Ihre Mission: Frauengeschichten von gestern, heute und morgen zu erzählen.

3. Preis

Maitri Wermund mit "Stille Wasser" Eine trockene Kunst-Satire von Maitri Wermund

Eine betrogene Kunstfälscherin fordert ihren Mann und Mentor vor den Augen der Kunstwelt zum Duell.

Als die legendäre Kunstfälscherin Nina Wagner (35) aus dem Gefängnis kommt muss sie entdecken, dass ihr angeblich auf der Flucht gestorbener Mann die ganze Zeit munter weitergefälscht hat. Soeben hat er einen neuen angeblichen Dachbodenfund auf den Markt geworfen: „Stille Wasser“, ein millionenschweres Gemälde des französischen Impressionisten Pissarro. Fassungslos über den dreisten Verrat beschließt die introvertierte Nina, das Gemälde wiederum selbst zu fälschen und bei der Auktion gegen ihren Mann ins Rennen zu schicken. „Stille Wasser“ ist eine turbulente Gaunerkomödie und Satire auf den Kunstbetrieb, aber auch die Emanzipationsgeschichte einer starken Frauenfigur.

Maitri Wermund studierte Theaterwissenschaft und arbeitete zunächst als freie Journalistin. Seit 20 Jahren ist sie freiberufliche Texterin und Autorin, inzwischen auch Synchronbuch-Autorin. Unter dem Pseudonym Leela Goldmund hat sie zwei Romane veröffentlicht. Das Drehbuchschreiben vertiefte sie u.a. bei der TOP:Talente Drehbuchautorenwerkstatt. Sie hat sich auf Komödien spezialisiert und mehrere Stoffe mit starken Frauenfiguren in Arbeit.

Preisträger 2021

1. Preis

Petra Girsch mit "Fünf Quadratmeter Deutschland"

Ein Familiendrama von Petra Girsch

Sie sucht ihre Mutter. Und stößt auf eine große Liebe, einen Verrat mit dramatischen Folgen und ein bedrückendes Familiengeheimnis in der Welt der Vertragsarbeiter in der DDR.

Eine vom Leben überforderte alleinerziehende Mittdreißigerin will die große Lücke in ihrem Leben schließen: Das Verschwinden ihrer Mutter kurz nach ihrer Geburt. Dafür taucht sie tief in das Leben der Vertragsarbeiter in der ehemaligen DDR ein und stößt auf ein dramatisches Familiengeheimnis, das bis in die Beziehungen der Gegenwart hineinreicht. Das Schicksal ihrer Mutter wird auch ihr eigenes Schicksal verändern.

Petra Girsch hat neben ihrer Weiterbildung Film- und Medienmanagement in zahlreichen Seminaren und Weiterbildungen das Drehbuchschreiben gelernt, u.a. in einem writer’s room mit Michael Gantenberg. Sie hat Drehbücher für wissenschaftliche Kurzfilme verfasst, sowie die Drehbuchadaption eines Kriminalromans, einen Thriller geschrieben und veröffentlicht Kurzgeschichten.

2. Preis

Marco Baumhof mit "ALLES SENKRECHT" Ein Drama von Marco Baumhof

Die Diagnose Multiple Sklerose reißt Isas Leben in einen Abgrund. Es braucht all ihren Mut und Kraft, um sich wieder zurück ins Leben zu kämpfen.

Die ehrgeizige Industriekletterin ISA (30) wird von der Diagnose MS komplett aus der Bahn geworfen. Sie stammt aus schwierigen Verhältnissen und musste früh lernen, dass sie sich nur auf ihre eigene Kraft verlassen kann. Doch genau das nimmt ihr die Krankheit. Isa gerät in eine Abwärtsspirale, aus der es für sie bald nur noch einen Ausweg zu geben scheint – ihr Leben zu beenden. Doch am Tiefpunkt besinnt sie sich auf ihre Stärken: Sie ist eine Kämpferin. MS ist nicht heilbar und wird nicht einfach wieder verschwinden. Sie muss beginnen sich mit diesen beiden Buchstaben eine lebenswerte Zukunft aufzubauen.

Marco Baumhof arbeitet als Filmeditor und hat über 50 Spielfilme montiert. Während seines Studiums an der Filmakademie Baden-Württemberg hat er als Stipendiat an einem Austauschprogramm mit der UCLA, Los Angeles teilgenommen. Nach Abschluss des Studiums wurde er für eine Masterclass der European Filmakademie bei dem französischem Filmeditor Hervé Schneid ausgewählt. Sein Kurzfilm "Querfeldein" über die Auswirkungen von Multipler Sklerose auf eine Partnerschaft lief erfolgreich auf Festivals weltweit, gewann Preise, wurde mehrfach im TV ausgestrahlt und wird bis heute für die Gruppenarbeit der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft genutzt.

3. Preis

Andreas Obster mit "Vom Flüstern der Steine" Ein „Coming of Age”-Drama von Andreas Obster

Als er seine Begabung erkennt, löst er eine Kettenreaktion aus und setzt Freunde und Familie aufs Spiel.

Der 16-jährige Valentin führt ein elitäres Leben. Über ein Schulpraktikum entdeckt er die Faszination des Steinmetz-Handwerks und muss sein Talent vor den Erwartungen seiner reichen Eltern und Freunde behaupten. Zum ersten Mal trifft er schmerzliche und weitreichende Entscheidung für sein Leben.

Eine CoA-Geschichte über eine Generation, der nur scheinbar alle Möglichkeiten offenstehen.

Andreas Obster nahm an mehreren Dramaturgie- und Drehbuchkursen teil, leitete Schreibwerkstätten und veröffentlichte Kurzgeschichten. Er studierte Germanistik und Medienkommunikation und ist in der Erwachsenenbildung tätig.

Wir danken

Ohne starke Partner wäre das nicht möglich

Der Kreisstadt Neunkirchen

OB Jörg Aumann
Cornelia Feld
Nico Schneider

Unseren Unterstützern

Der Ministerpräsidentin des Saarlandes
Anke Rehlinger
Der Sparkasse Neunkirchen
Der Firma Dr. Theiss Naturwaren GmbH

Unseren Partnern

Dem Saarländischen Rundfunk
Intendant Martin Grasmück