1. Preis
Stefan Linn mit "Die Ewigkeitslast" Drama von Stefan Linn
„Die Ewigkeitslast“ erzählt die Geschichte von Felix, einem Familienvater, der in seiner Kindheit Opfer eines fürchterlichen Missbrauchs geworden ist. Als nach vielen Jahren der Verdrängung, die Erinnerung an das traumatische Erleben stückweise zurückkehrt, scheint es bereits zu spät, denn zu den Tätern von damals gehören seine engsten Familienmitglieder, denen Felix seine kleine Tochter anvertraut hat.
Stefan Linn arbeitet als freiberuflicher Kameramann in den Bereichen Dokumentarfilm, Werbe- und Imagefilm sowie Spielfilm. Er studierte von 2003 – 2009 Hochschule für Fernsehen und Film München mit Abschluss Diplom. 2011 – 2012 Stipendiat der Drehbuchwerkstatt München.
2. Preis
Lukas Golletz mit "Um jeden Preis" Ein Drama von Lukas Golletz
„Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse überall hin!“ Ganz nach diesem Motto agiert die ehrgeizige Unternehmensberaterin AMANDA (27). Um beruflich aufzusteigen, würde sie alles tun und schreckt dafür auch vor unlauteren Methoden nicht zurück. Dabei ist Amandas größte Stärke, dass sie ein soziales Chamäleon ist und sich perfekt an ihre Umwelt anpassen kann. Das ist auch ihrer Chefin nicht verborgen geblieben, die ihr prompt ein unmoralisches Angebot unterbreitet: Amanda soll undercover eine Firma infiltrieren, um zu verhindern, dass sich dort ein Betriebsrat gründet.
Eine Geschichte über den Preis, den man zahlen muss, um in einer kapitalistischen Gesellschaft zu den Gewinnern zu gehören.
Lukas Golletz hat ein Drehbuchstudium an der IFS Internationale Filmschule Köln absolviert und arbeitet seither als freischaffender Drehbuchautor.
3. Preis
Dr. Christiane Gern mit "Wieviel darf's denn sein?" Eine Dramedy aus dem deutschen Alltag von Christiane Gern
Im Kampf um Lohngerechtigkeit, Wertschätzung und Respekt setzt eine naive und konfliktscheue 58jährige Fleischereifachverkäuferin Job und Ehe aufs Spiel.
‚Wie viel darf's denn sein? ‘ ist eine realistische Geschichte zum Thema Equal Pay, die gleichzeitig inspiriert und Mut macht.
Mit einer Hauptfigur, die in ihrer Normalität viel Identifikationspotential bietet, verhandelt ‚Wieviel darf's denn sein?‘ ein zentrales Thema der heutigen Lebensrealität vieler Frauen auf unterhaltsame, anregende und charmante Art und Weise.
Christiane Gern kommt aus der qualitativen Marktforschung zum Drehbuchschreiben. Sie hat an der Master School Drehbuch in Berlin erfolgreich die Ausbildung zur Autorin für Film und TV absolviert und u.a. bei John Truby, Corey Mandell und Diane Bell Drehbuchkurse besucht. Ihre Mission: Frauengeschichten von gestern, heute und morgen zu erzählen.
3. Preis
Maitri Wermund mit "Stille Wasser" Eine trockene Kunst-Satire von Maitri Wermund
Eine betrogene Kunstfälscherin fordert ihren Mann und Mentor vor den Augen der Kunstwelt zum Duell.
Als die legendäre Kunstfälscherin Nina Wagner (35) aus dem Gefängnis kommt muss sie entdecken, dass ihr angeblich auf der Flucht gestorbener Mann die ganze Zeit munter weitergefälscht hat. Soeben hat er einen neuen angeblichen Dachbodenfund auf den Markt geworfen: „Stille Wasser“, ein millionenschweres Gemälde des französischen Impressionisten Pissarro. Fassungslos über den dreisten Verrat beschließt die introvertierte Nina, das Gemälde wiederum selbst zu fälschen und bei der Auktion gegen ihren Mann ins Rennen zu schicken. „Stille Wasser“ ist eine turbulente Gaunerkomödie und Satire auf den Kunstbetrieb, aber auch die Emanzipationsgeschichte einer starken Frauenfigur.
Maitri Wermund studierte Theaterwissenschaft und arbeitete zunächst als freie Journalistin. Seit 20 Jahren ist sie freiberufliche Texterin und Autorin, inzwischen auch Synchronbuch-Autorin. Unter dem Pseudonym Leela Goldmund hat sie zwei Romane veröffentlicht. Das Drehbuchschreiben vertiefte sie u.a. bei der TOP:Talente Drehbuchautorenwerkstatt. Sie hat sich auf Komödien spezialisiert und mehrere Stoffe mit starken Frauenfiguren in Arbeit.