Filmpreis

Preisträger

Hauptpreis, Darstellerpreise und Sonderpreise seit 2011.

Alle Hauptpreisträger im Überblick

Der Günter Rohrbach Filmpreis wird seit 2011 in Neunkirchen vergeben. Hier finden Sie die Gewinnerfilme des Hauptpreises – darunter unter anderem „Systemsprenger“, „Fabian oder Der Gang vor die Hunde“, „Sonne und Beton“ und zuletzt „In die Sonne schauen“ (2025). Darunter folgen die Darstellerpreise, Sonderpreise und Kurzinhalte je Jahrgang.

2025Mascha Schilinski (Regie), Lucas Schmidt, Lasse Scharpen, Maren Schmitt (Produktion) - In die Sonne schauen
2024Rickerl – Musik is höchstens a Hobby
2023Sonne und Beton
2022Die Wannseekonferenz
2021Fabian oder der Gang vor die Hunde
2020Exil
2019Systemsprenger
2018In den Gängen
2017Western
2016Wild
2015Der Staat gegen Fritz Bauer
2014Traumland
2013Freier Fall
2012Ein Jahr nach morgen
2011Unter dir die Stadt

Preisträger 2025

Mascha Schilinski (Regie), Lucas Schmidt, Lasse Scharpen, Maren Schmitt (Produktion) - In die Sonne schauen

Hauptpreis

Mascha Schilinski (Regie), Lucas Schmidt, Lasse Scharpen, Maren Schmitt (Produktion) - In die Sonne schauen

Foto: Neue Visionen Film

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Ein abgeschiedener Vierseitenhof in der Altmark. Die Wände atmen seit über einem Jahrhundert das Leben der Menschen, die hier wohnen, ihren Geschmack, ihr Sein in der Zeit. IN DIE SONNE SCHAUEN erzählt von vier Frauen aus unterschiedlichen Epochen – Alma (1910er), Erika (1940er), Angelika (1980er) und Nelly (2020er) – deren Leben auf unheimliche Weise miteinander verwoben sind. Jede von ihnen erlebt ihre Kindheit oder Jugend auf diesem Hof, doch während sie ihre eigene Gegenwart durchstreifen, offenbaren sich ihnen Spuren der Vergangenheit – unausgesprochene Ängste, verdrängte Traumata, verschüttete Geheimnisse.

Alma entdeckt, dass sie nach ihrer verstorbenen Schwester benannt wurde und glaubt, dem gleichen Schicksal folgen zu müssen. Erika verliert sich in einer gefährlichen Faszination für ihren versehrten Onkel. Angelika balanciert zwischen Todessehnsucht und Lebensgier, gefangen in einem brüchigen Familiensystem. Nelly schließlich, die in scheinbarer Geborgenheit aufwächst, wird von intensiven Träumen und der unbewussten Last der Vergangenheit heimgesucht. Als sich ein tragisches Ereignis auf dem Hof wiederholt, geraten die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart ins Wanken. Einen großen, epochalen Film hat Mascha Schilinski mit IN DIE SONNE SCHAUEN geschaffen, eine Grand Tour in die feinsten Verzweigungen der Gefühlswelten dieser vier Frauen. IN DIE SONNE SCHAUEN zielt dabei auch auf unsere Gegenwart und unser sich akut veränderndes Erleben von Geschichte und dem Epochenwandel. Ein Film, der sich tief in unsere Wahrnehmung bohrt und die Sensation dort inszeniert, wo das Empfinden am Flüchtigsten ist: im schnell verblassenden Gefühl von Zeit.

Besetzung

Hanna Heckt, Susanne Wuest, Lena Urzendowsky, Lea Drinda, Leani Geiseler, Luise Heyer, Zoë Baier, Ninel Geiger, Filip Schnack, Florian Geißelmann, Luzia Oppermann, Gode Benedix, Konstantin Lindhorst, Claudia Geisler-Bading, Greta Krämer, Helena Lüer, Andreas Anke, Martin Rother, Anastasia Cherepakha, Bärbel Schwarz, Liane Düsterhöft, Lucas Prisor

Leonie Benesch (Schauspiel) - Heldin

Darstellerpreis beste Schauspielleistung

Leonie Benesch (Schauspiel) - Heldin

Foto: Zodiac Pictures

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Die Pflegefachfrau Floria arbeitet mit Leidenschaft und Professionalität auf der chirurgischen Abteilung eines Kantonsspitals. Bei ihr sitzt jeder Handgriff, sie hat auch in Stresssituationen ein offenes Ohr für die Patientinnen und Patienten und ist im Notfall sofort zur Stelle – idealerweise. Doch in der harten Realität ihres schwer kalkulierbaren Alltags sieht es oft anders aus. Als sie an diesem Tag ihre Spätschicht antritt, fällt auf der voll belegten, unterbesetzten Station auch noch eine Kollegin aus. Trotz aller Hektik umsorgt Floria eine schwerkranke junge Mutter und einen alten Mann, der verzweifelt auf seine Diagnose wartet, ebenso fürsorglich und routiniert wie einen Privatpatienten mit all seinen Extrawünschen. Doch mit Fortschreiten der Nacht wird ihre Arbeit mehr und mehr zu einem Rennen gegen die Zeit.

Besetzung

Leonie Benesch, Sonja Riesen, Alireza Bayram, Selma Jamal Aldin, Urs Bihler, Margherita Schoch, Urbain Guiguemdé, Elisabeth Rolli, Jürg Plüss, Lale Yavas

Sol Bondy, Fred Burle (Produktion), Mala Emde (Schauspiel) - Köln 75

Preis des Saarländischen Rundfunks

Sol Bondy, Fred Burle (Produktion), Mala Emde (Schauspiel) - Köln 75

Foto: Alamode Film

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

KÖLN 75 erzählt die mitreißende und wahre Geschichte der rebellischen 18-jährigen Vera Brandes (Mala Emde), die selbstbewusst und leidenschaftlich alles aufs Spiel setzt, um ihren Traum zu verwirklichen. Gegen den Willen ihrer konservativen Eltern bucht sie auf eigenes Risiko das Kölner Opernhaus, um Keith Jarrett (John Magaro) im Januar 1975 für ein Konzert nach Köln zu holen. Sie weiß es noch nicht, aber diese improvisierte Stunde am Klavier, die bis zuletzt zu scheitern droht, wird auf Schallplatte verewigt und von vielen als eines der populärsten Kunstwerke des 20. Jahrhunderts angesehen: Keith Jarretts „The Köln Concert“.

Die Plattenveröffentlichung „The Köln Concert“ avanciert mit über 4 Millionen verkauften Exemplaren zum erfolgreichsten Solo-Jazz-Release aller Zeiten. Regisseur und Autor Ido Fluk (THE TICKET) ließ sich für KÖLN 75 von den wahren Begebenheiten inspirieren und erzählt die unfassbare Geschichte dahinter. Im Mittelpunkt steht Vera Brandes, eine junge, zielstrebige und emanzipierte Frau, die sich in einer männerdominierten Gesellschaft durchsetzt. Mala Emde (UND MORGEN DIE GANZE WELT) verkörpert sie brillant als leidenschaftliche Musikliebhaberin und Rebellin, die in den turbulenten Siebzigerjahren unbeirrbar ihren Weg geht. An ihrer Seite sieht man John Magaro (PAST LIVES, SEPTEMBER 5) als Keith Jarrett sowie die deutschen Stars Alexander Scheer, Ulrich Tukur, Jördis Triebel und Susanne Wolff.

Seine Weltpremiere feiert KÖLN 75 auf den 75. Internationalen Filmfestspielen von Berlin.

Besetzung

Mala Emde, John Magaro, Michael Chernus, Alexander Scheer, Jördis Triebel, Ulrich Tukur, Shirin Eissa, Enno Trebs, Susanne Wolff

Cosima Vellenzer (Ausstattung), Sabrina Krämer (Kostüm) - In die Sonne schauen

Preis der Ministerpräsidentin

Cosima Vellenzer (Ausstattung), Sabrina Krämer (Kostüm) - In die Sonne schauen

Foto: Neue Visionen Film

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Ein abgeschiedener Vierseitenhof in der Altmark. Die Wände atmen seit über einem Jahrhundert das Leben der Menschen, die hier wohnen, ihren Geschmack, ihr Sein in der Zeit. IN DIE SONNE SCHAUEN erzählt von vier Frauen aus unterschiedlichen Epochen – Alma (1910er), Erika (1940er), Angelika (1980er) und Nelly (2020er) – deren Leben auf unheimliche Weise miteinander verwoben sind. Jede von ihnen erlebt ihre Kindheit oder Jugend auf diesem Hof, doch während sie ihre eigene Gegenwart durchstreifen, offenbaren sich ihnen Spuren der Vergangenheit – unausgesprochene Ängste, verdrängte Traumata, verschüttete Geheimnisse. Alma entdeckt, dass sie nach ihrer verstorbenen Schwester benannt wurde und glaubt, dem gleichen Schicksal folgen zu müssen. Erika verliert sich in einer gefährlichen Faszination für ihren versehrten Onkel. Angelika balanciert zwischen Todessehnsucht und Lebensgier, gefangen in einem brüchigen Familiensystem. Nelly schließlich, die in scheinbarer Geborgenheit aufwächst, wird von intensiven Träumen und der unbewussten Last der Vergangenheit heimgesucht. Als sich ein tragisches Ereignis auf dem Hof wiederholt, geraten die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart ins Wanken. Einen großen, epochalen Film hat Mascha Schilinski mit IN DIE SONNE SCHAUEN geschaffen, eine Grand Tour in die feinsten Verzweigungen der Gefühlswelten dieser vier Frauen. IN DIE SONNE SCHAUEN zielt dabei auch auf unsere Gegenwart und unser sich akut veränderndes Erleben von Geschichte und dem Epochenwandel. Ein Film, der sich tief in unsere Wahrnehmung bohrt und die Sensation dort inszeniert, wo das Empfinden am Flüchtigsten ist: im schnell verblassenden Gefühl von Zeit.

Besetzung

Hanna Heckt, Susanne Wuest, Lena Urzendowsky, Lea Drinda, Leani Geiseler, Luise Heyer, Zoë Baier, Ninel Geiger, Filip Schnack, Florian Geißelmann, Luzia Oppermann, Gode Benedix, Konstantin Lindhorst, Claudia Geisler-Bading, Greta Krämer, Helena Lüer, Andreas Anke, Martin Rother, Anastasia Cherepakha, Bärbel Schwarz, Liane Düsterhöft, Lucas Prisor

Christian Klandt (Regie), Benedikt Gollhardt (Drehbuch) - Sterben für Beginner

Preis des Oberbürgermeisters

Christian Klandt (Regie), Benedikt Gollhardt (Drehbuch) - Sterben für Beginner

Foto: ZDF/ Hardy Spitz

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Erics bester Freund Alex ist unheilbar krank. Und Eric erkennt, dass er keine Ahnung hat, wie das geht: sich verabschieden. Kurzerhand bewirbt er sich als Praktikant bei einem Bestatter.

Noch vor wenigen Tagen hat Eric endfrustriert seinen Traumjob als Musikmanager hingeschmissen. Jetzt schlägt er sich zusammen mit Alex und Karla, Alex‘ hochschwangerer Freundin, durch die folgenden Wochen wie durch einen aberwitzigen Alptraum.

Als klar ist, dass Alex sterben wird, kommt es zum Streit zwischen Karla und Alex‘ Eltern, wo Alex bestattet werden soll. Eric steht als Bestatter plötzlich zwischen den Fronten und muss eine Lösung finden. Und bei all dem sitzt ihm sein strenger Bestatter-Chef Mutz im Nacken, der auf Recht und Ordnung pocht. Zwischen Verzweiflung und Melancholie findet Eric aber einen unkonventionellen und zugleich liebevollen Weg, den Abschied von seinem besten Freund Alex zu gestalten.

Der Film basiert auf dem Sachbuchbestseller „The End: Das Buch vom Tod“ von Eric Wrede.

Besetzung

Edin Hasanovic, Max Hubacher, Svenja Jung, Peter Kurth, Luna Jordan, Steffi Kühnert, Wolfram Koch, Rike Eckermann, Martina Schöne-Radunski, Mélanie Fouché, Mex Schlüpfer, Maya Morgeneyer, Roland Wolf, Adolfo Assor, Gerdy Zint

Preisträger 2024

Rickerl – Musik is höchstens a Hobby

Hauptpreis

Rickerl – Musik is höchstens a Hobby

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Die Kneipen im Wiener Arbeiterviertel sind Erich „Rickerl“ Bohaceks Wohnzimmer und Bühne: Im dichten Zigarettenrauch spielt er sich allabendlich für ein Taschengeld direkt in die Herzen derer, die sich dort sowieso jede Nacht rumtreiben. Doch statt endlich seine erste eigene Platte aufzunehmen, schlägt sich der Lebenskünstler mit Gelegenheitsjobs durch als Totengräber, Sexshop-Angestellter und Hochzeitssänger. Rickerls Ex-Freundin Viki lebt derweil gut bürgerlich mit ihrem neuen Freund Kurti, einem „gstopften Piefke“, im Eigenheim mit Rollrasen. Bei Rickerl reicht hingegen das Geld nicht einmal für einen Kinobesuch mit seinem sechsjährigen Sohn Dominik, den er über alles liebt. Rickerl, Freigeist und Chaot zugleich, steht sich immer wieder selbst im Weg. Sei es beim aufrichtigen Versuch, ein guter Vater zu sein oder als Musiker endlich durchzustarten. Erst als er Gefahr läuft, alles zu verlieren, findet er seine ganz eigene, liebenswert verschrobene Lösung, um sein Leben in die richtige Bahn zu lenken.

Nach „Die beste aller Welten“, „Märzengrund“ und „Der Fuchs“ inszeniert der österreichische Regisseur und Drehbuchautor Adrian Goiginger mit RICKERL – MUSIK IS HÖCHSTENS A HOBBY eine so melancholische wie emotionale Komödie voller Musik, Leidenschaft und deftigem Wirtshausschmäh. Der österreichische Singer-Songwriter Voodoo Jürgens, dessen Lieder eng in die Handlung verwoben sind, verleiht in seiner ersten Hauptrolle Rickerl eine musikalische Seele. Zum weiteren Ensemble gehören Agnes Hausmann als Viki, Ben Winkler als Dominik sowie Rudi Larsen, Nicole Beutler und als Special Guest Der Nino aus Wien. RICKERL ist ein Film mit einem großen Herzen, einer tief sitzenden Wahrhaftigkeit und eine Reminiszenz an die Seele des Austropops.

Liv Lisa Fries (In Liebe, Eure Hilde)

Darstellerpreis beste Schauspielleistung

Liv Lisa Fries (In Liebe, Eure Hilde)

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Berlin 1942. Hilde ist verliebt. In Hans. In ihrer Leidenschaft vergessen die beiden oft Krieg und Gefahr. Dann sind sie nur zwei junge Menschen am Beginn ihres Lebens. Hilde bewundert den Mut ihres Liebsten. Er bewegt sich in Widerstandskreisen. Sie selbst ist eher ängstlich, beteiligt sich aber immer beherzter an den Aktionen einer Gruppe, die man später die „Rote Kapelle“ nennen wird. Es ist der schönste Sommer ihres Lebens. Als er sich neigt, werden alle verhaftet. Und Hilde ist im achten Monat schwanger. Im Gefängnis bringt sie ihren Sohn zur Welt und entwickelt eine Kraft, die ihr niemand zugetraut hätte.

Marc Brummund (Regie "Ein Mann seiner Klasse")

Preis des Saarländischen Rundfunks

Marc Brummund (Regie "Ein Mann seiner Klasse")

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Kaiserslautern, im Sommer 1994. Der zehnjährige Christian darf die Schule schwänzen. Sein Vater Ottes hat für die fünfköpfige Familie einen gemeinsamen Tag im Freizeitpark organisiert. Der außergewöhnliche Ausflug ist für Christian Beweis, wie gut sich der Vater um die Familie kümmert. Der Junge ist stolz auf Ottes, der als Möbelpacker ganz allein eine Waschmaschine tragen kann und seinen Sohn, Fußballfan wie er, in seine Stammkneipe mitnimmt.

Doch der Anschein von Familienglück trügt. Die eingetretene Wohnungstür im maroden Mietshaus, das Hämatom am Rücken der Mutter und die Erfahrung von Hunger holen die Familie wieder in die Realität zurück. Dass Christian eine Gymnasialempfehlung erhält, kommt für die Eltern völlig unerwartet. Christians Mutter Mira will unbedingt, dass der begabte Sohn diese Chance nutzt und auf eine höhere Schule geht. Ottes ist strikt dagegen.

Als Mira krank wird und stirbt, löst Miras Schwester Juli ihr Versprechen ein und übernimmt die Verantwortung für Christian und seine Geschwister. Sie kämpft nicht nur gegen Ottes, sondern auch gegen die Willkür des Jugendamtes, das Christian auf den scheinbar für ihn vorgezeichneten Weg in die Hauptschule schicken will. Doch Juli setzt sich durch: Christian kommt aufs Gymnasium. Schulisch kann er dort mithalten. Aber zwischen ihm und den anderen Schülern bleibt ein Graben. Auch gerät er mehr und mehr in die Fronten zwischen Tante Juli, die das Beste für ihn will, und seinem Vater, von dem er sich emotional nicht lösen kann. Christian muss sich entscheiden.

Reinhold Vorschneider (Kamera "Verbrannte Erde“)

Preis der Saarland Medien GmbH

Reinhold Vorschneider (Kamera "Verbrannte Erde“)

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Zwölf Jahre, nachdem der Berufskriminelle Trojan aus Berlin flüchten musste, führt ihn die Suche nach Aufträgen erneut in die Stadt. Er hat kaum noch Geld und braucht dringend einen neuen Job. Berlin hat sich verändert, Trojans alte Kontakte geben nicht mehr viel her. Und seine Maxime, nur Bargeld-Jobs durchzuführen, lässt sich in einer immer komplexer digitalisierten Welt kaum noch durchhalten. Es dauert einige Zeit, bis sich ihm schließlich durch die Vermittlerin Rebecca die Aussicht auf einen lukrativen Job bietet. Ein Gemälde von Caspar David Friedrich soll aus einem Museum gestohlen werden. Der Coup bringt Trojan mit der Fluchtfahrerin Diana, seinem ehemaligen Weggefährten Luca und dem jungen Chris zusammen. Das Projekt lässt sich vielversprechend an. Doch der undurchsichtige Auftraggeber Victor hat seine eigenen Pläne mit dem Gemälde. Bald geht es weniger ums Geld, sondern vor allem darum, mit dem Leben davonzukommen.

Vodoo Jürgens (Musik in "Rickerl – Musik is höchstens a Hobby“)

Preis des Oberbürgermeisters

Vodoo Jürgens (Musik in "Rickerl – Musik is höchstens a Hobby“)

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Die Kneipen im Wiener Arbeiterviertel sind Erich „Rickerl“ Bohaceks Wohnzimmer und Bühne: Im dichten Zigarettenrauch spielt er sich allabendlich für ein Taschengeld direkt in die Herzen derer, die sich dort sowieso jede Nacht rumtreiben. Doch statt endlich seine erste eigene Platte aufzunehmen, schlägt sich der Lebenskünstler mit Gelegenheitsjobs durch als Totengräber, Sexshop-Angestellter und Hochzeitssänger. Rickerls Ex-Freundin Viki lebt derweil gut bürgerlich mit ihrem neuen Freund Kurti, einem „gstopften Piefke“, im Eigenheim mit Rollrasen. Bei Rickerl reicht hingegen das Geld nicht einmal für einen Kinobesuch mit seinem sechsjährigen Sohn Dominik, den er über alles liebt. Rickerl, Freigeist und Chaot zugleich, steht sich immer wieder selbst im Weg. Sei es beim aufrichtigen Versuch, ein guter Vater zu sein oder als Musiker endlich durchzustarten. Erst als er Gefahr läuft, alles zu verlieren, findet er seine ganz eigene, liebenswert verschrobene Lösung, um sein Leben in die richtige Bahn zu lenken.

Nach „Die beste aller Welten“, „Märzengrund“ und „Der Fuchs“ inszeniert der österreichische Regisseur und Drehbuchautor Adrian Goiginger mit RICKERL – MUSIK IS HÖCHSTENS A HOBBY eine so melancholische wie emotionale Komödie voller Musik, Leidenschaft und deftigem Wirtshausschmäh. Der österreichische Singer-Songwriter Voodoo Jürgens, dessen Lieder eng in die Handlung verwoben sind, verleiht in seiner ersten Hauptrolle Rickerl eine musikalische Seele. Zum weiteren Ensemble gehören Agnes Hausmann als Viki, Ben Winkler als Dominik sowie Rudi Larsen, Nicole Beutler und als Special Guest Der Nino aus Wien. RICKERL ist ein Film mit einem großen Herzen, einer tief sitzenden Wahrhaftigkeit und eine Reminiszenz an die Seele des Austropops.

Preisträger 2023

Sonne und Beton

Hauptpreis

Sonne und Beton

Foto: Constantin Film Verleih

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Berlin-Gropiusstadt im Rekordsommer 2003. In den Parks stinkt es nach Hundescheiße, überall Scherben, in den Ecken stehen Dealer. Wer hier lebt, ist Gangster oder Opfer.

Lukas (Levy Rico Arcos), Gino (Rafael Luis Klein-Heßling) und Julius (Vincent Wiemer) sind solche Opfer. Kein Geld fürs Schwimmbad, kein Glück in der Liebe und nur Stress zu Hause. Als sie im Park Gras kaufen wollen, geraten sie zwischen rivalisierende Dealer. Die verprügeln Lukas und wollen 500 Euro Schutzgeld. Wie soll Lukas das Geld auftreiben? Sein neuer Klassenkamerad Sanchez (Aaron Maldonado-Morales) hat eine Idee: Einfach in die Schule einbrechen, die neuen Computer aus dem Lager schleppen und verkaufen. Dann sind sie alle Geldsorgen los. Der Plan gelingt. Fast.

Laura Tonke (Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war)

Darstellerpreis beste weibliche Darstellerin

Laura Tonke (Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war)

Foto: Thomas Seeber

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Auf dem Gelände der größten psychiatrischen Klinik Schleswig-Holsteins aufzuwachsen ist irgendwie – anders. Für Joachim, den jüngsten Sohn von Direktor Meyerhoff (Devid Striesow), gehören die Patient*innen quasi zur Familie. Sie sind auch viel netter zu ihm als seine beiden älteren Brüder, die ihn in rasende Wutanfälle treiben. Seine Mutter (Laura Tonke) sehnt sich Aquarelle malend nach römischen Sommernächten statt norddeutschem Dauerregen, während der Vater heimlich, aber doch nicht diskret genug, seine eigenen Wege geht.

Und während Joachim erwachsen wird, findet er unter den Patientinnen seines Vaters seine erste große Liebe, verliert seinen Bruder, lebt in Amerika und kehrt schließlich zu seiner wundervoll außergewöhnlichen Familie zurück. Irrsinnig komisch und tief berührend erzählt der auf dem autobiografischen Roman von Joachim Meyerhoff basierende Film davon, wie schwierig es ist, eine Familie zu sein.

Matthias Brandt (Roter Himmel)

Darstellerpreis bester männlicher Darsteller

Matthias Brandt (Roter Himmel)

Foto: Thomas Seeber

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Ein Sommer an der Ostsee. Es ist heiß und trocken, seit Wochen hat es nicht mehr geregnet. In einem abgelegenen Ferienhaus zwischen Wald und Meer treffen vier junge Menschen aufeinander: Leon und Felix, Freunde seit Kindertagen und eigentlich zum Arbeiten hergekommen, Nadja, die als Saisonkraft im Küstendorf jobbt, und Devid, der örtliche Rettungsschwimmer.

Es sind schwebende, wie aus der Welt gefallene Tage. Und so wie ein Funke genügt, um die ausgetrockneten Wälder um sie herum in Brand zu setzen, geschieht es den jungen Menschen mit ihren Gefühlen und Hoffnungen, mit der Liebe. Es gibt das Glück und die Sehnsucht, aber auch Eifersucht, Empfindlichkeiten, Spannungen. Dann schlagen die Flammen über.

İlker Çatak und Johannes Duncker (Drehbuch "Das Lehrerzimmer")

Preis der Saarland Medien GmbH

İlker Çatak und Johannes Duncker (Drehbuch "Das Lehrerzimmer")

Foto: Alamode Film

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt:Carla Nowak (29), eine junge Sport- und Mathematiklehrerin, tritt ihre erste Stelle an einem Gymnasium an. Im neuen Kollegium fällt Carla durch ihren Idealismus auf. Doch eine Serie von unaufgeklärten Diebstählen schlägt auf die Stimmung des Kollegiums. Als ein türkischer Schüler verdächtigt und unter unwürdigen Umständen der strengen Direktorin vorgeführt wird, beschließt Carla der Sache auf den Grund zu gehen

Sonja Heiss (Regie „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“)

Preis des Oberbürgermeisters

Sonja Heiss (Regie „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“)

Foto: Warner Bros.

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Auf dem Gelände der größten psychiatrischen Klinik Schleswig-Holsteins aufzuwachsen ist irgendwie – anders. Für Joachim, den jüngsten Sohn von Direktor Meyerhoff (Devid Striesow), gehören die Patient*innen quasi zur Familie. Sie sind auch viel netter zu ihm als seine beiden älteren Brüder, die ihn in rasende Wutanfälle treiben. Seine Mutter (Laura Tonke) sehnt sich Aquarelle malend nach römischen Sommernächten statt norddeutschem Dauerregen, während der Vater heimlich, aber doch nicht diskret genug, seine eigenen Wege geht.

Und während Joachim erwachsen wird, findet er unter den Patientinnen seines Vaters seine erste große Liebe, verliert seinen Bruder, lebt in Amerika und kehrt schließlich zu seiner wundervoll außergewöhnlichen Familie zurück. Irrsinnig komisch und tief berührend erzählt der auf dem autobiografischen Roman von Joachim Meyerhoff basierende Film davon, wie schwierig es ist, eine Familie zu sein.

Levy Rico Arcos (schauspielerische Leistung "Sonne und Beton")

Preis des Saarländischen Rundfunks

Levy Rico Arcos (schauspielerische Leistung "Sonne und Beton")

Foto: Thomas Seeber

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Berlin-Gropiusstadt im Rekordsommer 2003. In den Parks stinkt es nach Hundescheiße, überall Scherben, in den Ecken stehen Dealer. Wer hier lebt, ist Gangster oder Opfer.

Lukas (Levy Rico Arcos), Gino (Rafael Luis Klein-Heßling) und Julius (Vincent Wiemer) sind solche Opfer. Kein Geld fürs Schwimmbad, kein Glück in der Liebe und nur Stress zu Hause. Als sie im Park Gras kaufen wollen, geraten sie zwischen rivalisierende Dealer. Die verprügeln Lukas und wollen 500 Euro Schutzgeld. Wie soll Lukas das Geld auftreiben? Sein neuer Klassenkamerad Sanchez (Aaron Maldonado-Morales) hat eine Idee: Einfach in die Schule einbrechen, die neuen Computer aus dem Lager schleppen und verkaufen. Dann sind sie alle Geldsorgen los. Der Plan gelingt. Fast.

Shortlist 2023

Die von der Vorjury ausgewählten 8 Filme der Shortlist:

„Das Lehrerzimmer“ von İlker Çatak

„Die stillen Trabanten“ von Thomas Stuber

„Eismayer“ von David Wagner

„Roter Himmel“ von Christian Petzold

„Sisi & Ich“ von Frauke Finsterwalder

„Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“ von Sonja Heiss

„Was man von hier aus sehen kann“ von Aron Lehmann

„Wir sind dann wohl die Angehörigen“ von Hans-Christian Schmid

Preisträger 2022

Die Wannseekonferenz

Hauptpreis

Die Wannseekonferenz

Foto: ZDF

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Der Film entstand anlässlich des 80. Jahrestages der historischen Wannseekonferenz, die von den Nationalsozialisten abgehalten wurde. 15 führende Vertreter der SS, der NSDAP sowie der Ministerialbürokratie kommen am Mittag des 20. Januar 1942 in einer Villa am Großen Wannsee in Berlin zusammen.

Eingeladen hat Reinhard Heydrich, Chef der Sicherheitspolizei und des SD, zu einer „Besprechung mit anschließendem Frühstück“. In der etwa 90 Minuten dauernden Besprechung wird der millionenfache Massenmord an der jüdischen Bevölkerung Europas geplant und organisiert. Der Film „Die Wannseekonferenz“ folgt dem von Adolf Eichmann verfassten Besprechungsprotokoll, von dem nur ein Exemplar erhalten ist und das als Schlüsseldokument der Judenvernichtung gilt.

Regisseur Matti Geschonneck und die Produzenten haben großes Können und große Entschlossenheit bewiesen. Ihr Film über die Planung des Völkermordes an den Juden ist ein sachlich-kühles Kammerspiel ohne Musik in Echtzeit. Die Bilder muten dokumentarisch an, sie zeigen mit unerbittlicher Genauigkeit die 15 männlichen Teilnehmer dieser Konferenz. Die werden nicht als Monster dargestellt, sondern als durchaus gebildete Bürokraten. „Die Wannseekonferenz“ ist Fiktion entlang historisch belegter Tatsachen und große Kunst. Sie macht deutlich, wozu Menschen fähig sein können, gerade in Diktaturen.

Marlene Burow, Sabin Tambrea und David Schütter (In einem Land, das es nicht mehr gibt)

Darstellerpreise

Marlene Burow, Sabin Tambrea und David Schütter (In einem Land, das es nicht mehr gibt)

Foto: Tobis Film

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Ostberlin, 1989: Kurz vor dem Abitur fliegt Suzie (Marlene Burow) von der Schule und muss sich im Kabelwerk Oberspree als Arbeiterin bewähren. Ein zufälliges Foto in der Straßenbahn früh um halb fünf öffnet ihr die Tür in die glamouröse Welt der Mode von VHB Exquisit. Sie landet auf dem Cover des Modejournals Sibylle, der „Vogue des Ostens“, und Chefredakteurin Elsa Wilbrodt (Claudia Michelsen) eröffnet ihr so eine Chance, dem sozialistischen Fabrikalltag vielleicht doch noch zu entkommen. Suzie taucht ein in die schillernde Subkultur des Ostberliner Undergrounds, wo der schwule Rudi (Sabin Tambrea) und seine Freunde mit leidenschaftlicher Fantasie ihre eigene Mode aus Duschvorhängen und sonstigem verfügbaren Material erfinden. Sie verliebt sich in den rebellischen Fotografen Coyote (David Schütter), dessen Bilder alle verzaubern, aber trotzdem nicht gedruckt werden. Auf seiner „Indian“ fliegen sie zusammen ans Meer, und Suzie erlebt die Freiheit, von der sie immer geträumt hat. Doch diese Freiheit hat ihren Preis: Was ist es Suzie wert, ihren Traum zu leben?

Karoline Herfurth (Wunderschön)

Preis des Saarländischen Rundfunks

Karoline Herfurth (Wunderschön)

Foto: Warner Bros.

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt: Einem Idealbild nachzueifern kennt fast jeder von uns. Mütter, Töchter, Männer, Alt und Jung stecken im permanenten Optimierungswahn. WUNDERSCHÖN erzählt ihre Geschichten: Da ist FRAUKE (Martina Gedeck), die sich „kurz vor der 60“ nicht mehr begehrenswert findet, während ihr pensionierter Mann WOLFI (Joachim Król) ohne Arbeit nicht weiß, wohin mit sich. Ihre Tochter JULIE (Emilia Schüle) will als Model endlich den Durchbruch schaffen und versucht verbissen, ihren Körper in das Schönheitsideal der Branche zu pressen. Das verfolgt wiederum Schülerin LEYLA (Dilara Aylin Ziem), die überzeugt ist, mit Julies Aussehen ein besseres Leben führen zu können, und selbst keinen Bezug zu sich findet. Auch Julies Schwägerin SONJA (Karoline Herfurth) hat mit ihrem Körper zu kämpfen, der nach zwei Schwangerschaften zum Ausdruck einer Lebenskrise wird. Ihr Mann MILAN (Friedrich Mücke) hat dabei nicht im Blick, welchen Druck sie sich als junge Mutter auferlegt. Das ist wiederum für Sonjas beste Freundin VICKY (Nora Tschirner) keine große Überraschung, ist sie doch überzeugt davon, dass Frauen und Männer nicht und niemals gleichberechtigt auf Augenhöhe zusammenfinden werden, zumindest nicht in der Liebe. Ihr neuer Kollege FRANZ (Maximilian Brückner) würde sie allerdings gern vom Gegenteil überzeugen. Mit Nora Tschirner, Martina Gedeck, Emilia Schüle, Dilara Aylin Ziem, Karoline Herfurth, Joachim Król, Friedrich Mücke, Maximilian Brückner, Ben Litwinschuh, Melika Foroutan und Luna Arwen Krüger. WUNDERSCHÖN – ein Film nah am Leben, ehrlich und hoffnungsvoll.

Peter Keller und Stefan Sarazin (Nicht ganz koscher - Eine göttliche Komödie)

Preis der Saarland Medien GmbH

Peter Keller und Stefan Sarazin (Nicht ganz koscher - Eine göttliche Komödie)

Foto: Ludwig Sibel

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Drei Religionen. Zwei Männer. Ein Kamel.

In die Wüste geschickt hat sich Ben (Luzer Twersky) glatt selbst. Um den Verkuppelungsversuchen seiner Familie zu entgehen, bietet sich der ultraorthodoxe Jude aus Brooklyn kurzerhand an, nach Alexandria zu fliegen, um die eins größte jüdische Gemeinde der Welt zu retten. Die braucht nämlich dringend den zehnten Mann, um das anstehende Pessachfest zu feiern. Zu dumm nur, dass Ben seinen Flug verpasst und sich allzu leichtsinnig für den Landweg entscheidet. Als er mitten in der Wüste Sinai aus dem Bus fliegt, ist Adel (Haitham Omari), ein mürrischer Beduine auf der Suche nach seinem entlaufenen Kamel, seine letzte Hoffnung. Vorwärts geht es für beide Männer nur gemeinsam, aber wie vereint man 613 jüdische Glaubensregeln mit den archaischen Gesetzen der Wüste? Als auch noch das Auto den Geist aufgibt, geht es bald nicht mehr nur ums gemeinsame Essen, sondern ums nackte Überleben…

Regina Tiedeken (Kostümbild "In einem Land, das es nicht mehr gibt")

Preis des Oberbürgermeisters

Regina Tiedeken (Kostümbild "In einem Land, das es nicht mehr gibt")

Foto: Tobis Film

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Ostberlin, 1989: Kurz vor dem Abitur fliegt Suzie (Marlene Burow) von der Schule und muss sich im Kabelwerk Oberspree als Arbeiterin bewähren. Ein zufälliges Foto in der Straßenbahn früh um halb fünf öffnet ihr die Tür in die glamouröse Welt der Mode von VHB Exquisit. Sie landet auf dem Cover des Modejournals Sibylle, der „Vogue des Ostens“, und Chefredakteurin Elsa Wilbrodt (Claudia Michelsen) eröffnet ihr so eine Chance, dem sozialistischen Fabrikalltag vielleicht doch noch zu entkommen. Suzie taucht ein in die schillernde Subkultur des Ostberliner Undergrounds, wo der schwule Rudi (Sabin Tambrea) und seine Freunde mit leidenschaftlicher Fantasie ihre eigene Mode aus Duschvorhängen und sonstigem verfügbaren Material erfinden. Sie verliebt sich in den rebellischen Fotografen Coyote (David Schütter), dessen Bilder alle verzaubern, aber trotzdem nicht gedruckt werden. Auf seiner „Indian“ fliegen sie zusammen ans Meer, und Suzie erlebt die Freiheit, von der sie immer geträumt hat. Doch diese Freiheit hat ihren Preis: Was ist es Suzie wert, ihren Traum zu leben?

Preisträger 2021

Fabian oder der Gang vor die Hunde

Hauptpreis

Fabian oder der Gang vor die Hunde

Foto: Lupa Film - Hanno Lentz

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Jakob Fabian lebt Anfang der dreißiger Jahre in Berlin. Tagsüber arbeitet er als Werbetexter in einer Zigarettenfabrik, nachts zieht er mit seinem besten Freund Labude durch Kneipen, Bordelle und Künstlerateliers. Im Gegensatz zu seinem wohlhabenden Freund bleibt Fabian dort ein distanzierter Beobachter. Auch mit den herrschenden Zeiten der Unsicherheit, denen sich Labude mit politischem Aktivismus entgegenzusetzen versucht, kann Fabian nicht viel anfangen und kommentiert die Geschehnisse ironisch.

Während sich Labude nach einer tragischen Trennung Hals über Kopf in Exzesse und Affären stürzt, lernt Fabian eines Tages die selbstbewusste Rechtsreferendarin Cornelia Battenberg kennen. Eine Frau, die eigentlich der Männerwelt abgeschworen hat und keine neue Beziehung sucht. Für Fabian aber ist sie der Lichtblick am düsteren Berliner Nachthimmel. Durch sie gelingt es Fabian für einen Moment seine pessimistische Grundhaltung abzulegen, bis auch er einer Entlassungswelle zum Opfer fällt. Er versucht seine Arbeitslosigkeit vor Cornelia zu verheimlichen, die wiederum den Avancen des Filmproduzenten Makart nachgibt, der sie mit dem Versprechen einer großen Schauspielkarriere lockt. Während Cornelia ein Verhältnis mit ihm eingeht und Karriere macht, kann Fabian nicht mit dem Arrangement leben und verlässt sie. Seine Welt gerät aus den Fugen. Der unvorhergesehene Selbstmord von Labude stürzt Fabian schließlich noch tiefer in seine Zweifel an der Welt. Er kehrt Berlin den Rücken zu und sucht bei seinen Eltern in Dresden Zuflucht. Doch auch dort holt ihn das Schicksal wieder ein und der Gang vor die Hunde nimmt seinen Lauf.

Regie: Dominik Graf

Buch: Constantin Lieb, Dominik Graf

Kamera: Hanno Lentz

Ton: Martin Witte

Schnitt: Claudia Wolscht

Kostümbild: Barbara Grupp

Ausstattung: Claus Jürgen Pfeiffer

Musik: Sven Rossenbach, Florian van Volxem

Produzent: Felix von Boehm

Besetzung: Tom Schilling, Saskia Rosendahl, Albrecht Schuch, Meret Becker

Maria Hofstätter (Film Fuchs im Bau)

Darstellerpreis

Maria Hofstätter (Film Fuchs im Bau)

Foto: Golden Girls Film

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Die neue Arbeitsstelle des ehrgeizigen Mittelschullehrers Hannes Fuchs ist ungewöhnlich: Es ist die Gefängnisschule im Jugendtrakt einer großen Wiener Haftanstalt. Dort trifft Fuchs auf die eigenwillige Gefängnislehrerin Elisabeth Berger, die mit ihren unkonventionellen Lehrmethoden nicht nur die Untersuchungshäftlinge in Schach, sondern auch die Justizwache auf Trab hält. Dem obersten Wachebeamten der Jugendabteilung, Ernst Weber, ist Bergers Kunststunde ein Dorn im Auge, da er sie als Sicherheitsrisiko sieht. Doch genau auf diese Kunststunde legt Berger besonderen Wert, da sich während des Malens sogar die härtesten Insassen beruhigen.

Regie: Arman T. Riahi

Buch: Arman T. Riahi

Kamera: Mario Minichmayr

Ton: Atanas Tcholakov

Schnitt: Karina Ressler, Joana Scrinzi

Kostümbild: Monika Buttinger

Ausstattung: Martin Reiter

Musik: Karwun Marouf

Produzenten: Arash T. Riahi, Karin C. Berger

Besetzung: Aleksandar Petrovic, Maria Hofstätter, Luna Jordan, Sibel Kekilli, Andreas Lust, Karl Fischer, Faris Rahoma

Tom Schilling (Film Fabian oder der Gang vor die Hunde)

Darstellerpreis

Tom Schilling (Film Fabian oder der Gang vor die Hunde)

Foto: Lupa Film – Hanno Lentz

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Jakob Fabian lebt Anfang der dreißiger Jahre in Berlin. Tagsüber arbeitet er als Werbetexter in einer Zigarettenfabrik, nachts zieht er mit seinem besten Freund Labude durch Kneipen, Bordelle und Künstlerateliers. Im Gegensatz zu seinem wohlhabenden Freund bleibt Fabian dort ein distanzierter Beobachter. Auch mit den herrschenden Zeiten der Unsicherheit, denen sich Labude mit politischem Aktivismus entgegenzusetzen versucht, kann Fabian nicht viel anfangen und kommentiert die Geschehnisse ironisch.

Während sich Labude nach einer tragischen Trennung Hals über Kopf in Exzesse und Affären stürzt, lernt Fabian eines Tages die selbstbewusste Rechtsreferendarin Cornelia Battenberg kennen. Eine Frau, die eigentlich der Männerwelt abgeschworen hat und keine neue Beziehung sucht. Für Fabian aber ist sie der Lichtblick am düsteren Berliner Nachthimmel. Durch sie gelingt es Fabian für einen Moment seine pessimistische Grundhaltung abzulegen, bis auch er einer Entlassungswelle zum Opfer fällt. Er versucht seine Arbeitslosigkeit vor Cornelia zu verheimlichen, die wiederum den Avancen des Filmproduzenten Makart nachgibt, der sie mit dem Versprechen einer großen Schauspielkarriere lockt. Während Cornelia ein Verhältnis mit ihm eingeht und Karriere macht, kann Fabian nicht mit dem Arrangement leben und verlässt sie. Seine Welt gerät aus den Fugen. Der unvorhergesehene Selbstmord von Labude stürzt Fabian schließlich noch tiefer in seine Zweifel an der Welt. Er kehrt Berlin den Rücken zu und sucht bei seinen Eltern in Dresden Zuflucht. Doch auch dort holt ihn das Schicksal wieder ein und der Gang vor die Hunde nimmt seinen Lauf.

Regie: Dominik Graf

Buch: Constantin Lieb, Dominik Graf

Kamera: Hanno Lentz

Ton: Martin Witte

Schnitt: Claudia Wolscht

Kostümbild: Barbara Grupp

Ausstattung: Claus Jürgen Pfeiffer

Musik: Sven Rossenbach, Florian van Volxem

Produzent: Felix von Boehm

Besetzung: Tom Schilling, Saskia Rosendahl, Albrecht Schuch, Meret Becker

Saskia Rosendahl (Film Fabian oder der Gang vor die Hunde)

Preis des Saarländischen Rundfunks

Saskia Rosendahl (Film Fabian oder der Gang vor die Hunde)

Foto: Lupa Film – Hanno Lentz

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Jakob Fabian lebt Anfang der dreißiger Jahre in Berlin. Tagsüber arbeitet er als Werbetexter in einer Zigarettenfabrik, nachts zieht er mit seinem besten Freund Labude durch Kneipen, Bordelle und Künstlerateliers. Im Gegensatz zu seinem wohlhabenden Freund bleibt Fabian dort ein distanzierter Beobachter. Auch mit den herrschenden Zeiten der Unsicherheit, denen sich Labude mit politischem Aktivismus entgegenzusetzen versucht, kann Fabian nicht viel anfangen und kommentiert die Geschehnisse ironisch.

Während sich Labude nach einer tragischen Trennung Hals über Kopf in Exzesse und Affären stürzt, lernt Fabian eines Tages die selbstbewusste Rechtsreferendarin Cornelia Battenberg kennen. Eine Frau, die eigentlich der Männerwelt abgeschworen hat und keine neue Beziehung sucht. Für Fabian aber ist sie der Lichtblick am düsteren Berliner Nachthimmel. Durch sie gelingt es Fabian für einen Moment seine pessimistische Grundhaltung abzulegen, bis auch er einer Entlassungswelle zum Opfer fällt. Er versucht seine Arbeitslosigkeit vor Cornelia zu verheimlichen, die wiederum den Avancen des Filmproduzenten Makart nachgibt, der sie mit dem Versprechen einer großen Schauspielkarriere lockt. Während Cornelia ein Verhältnis mit ihm eingeht und Karriere macht, kann Fabian nicht mit dem Arrangement leben und verlässt sie. Seine Welt gerät aus den Fugen. Der unvorhergesehene Selbstmord von Labude stürzt Fabian schließlich noch tiefer in seine Zweifel an der Welt. Er kehrt Berlin den Rücken zu und sucht bei seinen Eltern in Dresden Zuflucht. Doch auch dort holt ihn das Schicksal wieder ein und der Gang vor die Hunde nimmt seinen Lauf.

Regie: Dominik Graf

Buch: Constantin Lieb, Dominik Graf

Kamera: Hanno Lentz

Ton: Martin Witte

Schnitt: Claudia Wolscht

Kostümbild: Barbara Grupp

Ausstattung: Claus Jürgen Pfeiffer

Musik: Sven Rossenbach, Florian van Volxem

Produzent: Felix von Boehm

Besetzung: Tom Schilling, Saskia Rosendahl, Albrecht Schuch, Meret Becker

Jannis Niewöhner (Film Je suis Karl)

Preis des Saarländischen Rundfunks

Jannis Niewöhner (Film Je suis Karl)

Foto: Pandora Film

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Irgendwo in Berlin. Nicht irgendwann – heute. Ein Paket im Flur. ALEX. Ein Ehemann und Vater dreier Kinder. Vergisst den Wein im Auto. Wird aus der Routine seines Alltags gerissen und findet im Taumeln danach seinen Halt nicht wieder.

MAXI. Eine kraftvolle junge Frau, die losgeht, in das, was Leben heißt. Die sich ihr Abnabeln anders vorgestellt hat, wütend wird und Fragen stellt.

KARL. Ist längst losgegangen, hat Antworten, fängt Maxi ab und auf. Kennt ihre Wut und das Ventil. Resolut, blitzgescheit und verführerisch tanzt er mit ihr auf des Messers Schneide. Als Teil einer Bewegung. Heute in Berlin. Morgen in Prag. Bald in Strasbourg – in ganz Europa. Es ist eine Machtergreifung.

Regie: Christian Schwochow

Buch: Thomas Wendrich

Kamera: Frank Lamm

Ton: Rainer Heesch, Martin Jilek, Tobias Fleig, Jan Ulcek

Schnitt: Jens Klüber

Kostümbild: Frauke Firl

Ausstattung: Tim Pannen

Musik: Tom Hodge Floex, Max Rieger

Produzenten: Christoph Friedel, Claudia Steffen

Besetzung: Luna Wedler, Jannis Niewöhner, Milan Peschel

Arman T. Riahi (Film Fuchs im Bau)

Preis der Saarland Medien GmbH

Arman T. Riahi (Film Fuchs im Bau)

Foto: Golden Girls Films

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Die neue Arbeitsstelle des ehrgeizigen Mittelschullehrers Hannes Fuchs ist ungewöhnlich: Es ist die Gefängnisschule im Jugendtrakt einer großen Wiener Haftanstalt. Dort trifft Fuchs auf die eigenwillige Gefängnislehrerin Elisabeth Berger, die mit ihren unkonventionellen Lehrmethoden nicht nur die Untersuchungshäftlinge in Schach, sondern auch die Justizwache auf Trab hält. Dem obersten Wachebeamten der Jugendabteilung, Ernst Weber, ist Bergers Kunststunde ein Dorn im Auge, da er sie als Sicherheitsrisiko sieht. Doch genau auf diese Kunststunde legt Berger besonderen Wert, da sich während des Malens sogar die härtesten Insassen beruhigen.

Regie: Arman T. Riahi

Buch: Arman T. Riahi

Kamera: Mario Minichmayr

Ton: Atanas Tcholakov

Schnitt: Karina Ressler, Joana Scrinzi

Kostümbild: Monika Buttinger

Ausstattung: Martin Reiter

Musik: Karwun Marouf

Produzenten: Arash T. Riahi, Karin C. Berger

Besetzung: Aleksandar Petrovic, Maria Hofstätter, Luna Jordan, Sibel Kekilli, Andreas Lust, Karl Fischer, Faris Rahoma

Benedict Neuenfels (Kameramann "Ich bin Dein Mensch")

Preis des Oberbürgermeisters

Benedict Neuenfels (Kameramann "Ich bin Dein Mensch")

Foto: Christine Fenzl

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Alma ist Wissenschaftlerin am berühmten Pergamon-Museum in Berlin. Um an Forschungsgelder für ihre Arbeit zu kommen, lässt sie sich zur Teilnahme an einer außergewöhnlichen Studie überreden. Drei Wochen lang soll sie mit einem ganz auf ihren Charakter und ihre Bedürfnisse zugeschnittenen humanoiden Roboter zusammenleben, dessen künstliche Intelligenz darauf angelegt ist, der perfekte Lebenspartner für sie zu sein. Alma trifft auf Tom, eine hochentwickelte Maschine in Menschengestalt, einzig dafür geschaffen, sie glücklich zu machen.

„ICH BIN DEIN MENSCH“ erzählt von einer Begegnung, die uns in der nahen Zukunft vielleicht erwartet. Es ist eine melancholische Komödie um die Fragen der Liebe, der Sehnsucht und was den Menschen zum Menschen macht.

Regie: Maria Schrader

Buch: Jan Schomburg und Maria Schrader - frei nach Motiven der Kurzgeschichte „Ich bin dein Mensch“ von Emma Braslavsky

Kamera: Benedict Neuenfels

Ton: Patrick Veigel

Schnitt: Hansjörg Weißbrich

Kostümbild: Anette Guther

Ausstattung: Cora Pratz

Musik: Tobias Wagner

Produzentin: Lisa Blumenberg

Besetzung: Maren Eggert, Dan Stevens, Sandra Hüller, Hans Löw, Wolfgang Hübsch, Annika Meier, Falilou Seck, Jürgen Tarrach, Monika Oschek

Preisträger 2020

Exil

Hauptpreis

Exil

Foto: Komplizen Film

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Xhafer, ein 45-jähriger im Kosovo geborener und nun in Deutschland lebender Chemieingenieur, fühlt sich aufgrund seiner ethnischen Herkunft am Arbeitsplatz diskriminiert und schikaniert. Als eines Tages eine tote Ratte an seinem Gartenzaun hängt, ist für ihn sofort klar, dass seine rassistischen Kollegen dahinterstecken müssen. In jedem Ereignis, jeder Äußerung, jeder Geste sieht er einen Beweis dafür. Xhafer fühlt sich von Tag zu Tag unwohler. Seine deutsche Frau Nora ist zunehmend müde, dass er alle und alles ständig des Rassismus verdächtigt. Mögen ihn seine Kollegen einfach nicht oder steckt mehr hinter ihrer Feindseligkeit? Spielt sich das alles in seinem Kopf ab oder ist es tatsächlich wahr?

EXIL ist die Chronik einer schleichend wachsenden, womöglich aber auch nur eingebildeten Bedrohung. Als Xhafer seinen Job, seine Frau und seine Familie verliert, findet er sich in einem Drahtseilakt wieder, hin- und hergerissen zwischen seinem Leben als integrierter Mittelschicht-Familienmensch und Fremder in seiner Wahlheimat.

Ein Thriller über Paranoia und Identität. Schwarz, surreal, mit Anlehnungen ans Genrekino und wunderbar eigenwilligem Humor.

Regie: Visar Morina

Buch: Visar Morina

Kamera: Matteo Cocco

Ton: Kai Tebbel

Schnitt: Laura Lauzemis, Hansjörg Weißbrich, Visar Morina

Kostümbild: Gitti Fuchs

Ausstattung: Christian Goldbeck

Musik: Benedikt Schiefer

Produzenten: Janin Jackowski, Jonas Dornbach, Maren Ade

Besetzung: Mišel Matičević, Sandra Hüller, Rainer Bock, Thomas Mraz, Flonja Kodheli

Nina Hoss (Film Pelikanblut)

Darstellerpreis

Nina Hoss (Film Pelikanblut)

Foto: DCM

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Wiebke (45) lebt zusammen mit ihrer Adoptivtochter Nikolina (9) auf einem idyllischen Reiterhof. Nach vielen Jahren des Wartens, bekommt sie nun die Chance ein weiteres Mädchen, Raya (5), aus Bulgarien zu adoptieren. Nikolina freut sich sehr über das langersehnte Geschwisterchen. Die ersten gemeinsamen Wochen als Familie verlaufen harmonisch und die frischgebackenen Geschwister verstehen sich prächtig.

Aber schon bald merkt Wiebke, dass die - anfänglich charmante Raya - etwas verbirgt. Sie wird immer aggressiver und stellt eine zunehmende Gefahr für sich und andere dar. Vor allem Nikolina leidet unter ihren Übergriffen, aber auch Wiebkes Beziehungen und Freundschaften werden auf die Probe gestellt. Um ihre Familie zu retten, muss Wiebke schließlich über Grenzen gehen und eine extreme Entscheidung treffen.

Wie weit reicht grenzenlose Mutterliebe? Regisseurin und Drehbuchautorin Katrin Gebbe geht dieser Frage in ihrem neuen Film PELIKANBLUT – AUS LIEBE ZU MEINER TOCHTER intensiv, berührend und furchtlos nach. Schon mit ihrem Langfilmdebut TORE TANZT hat sie tiefgehendes und mutiges Kino inszeniert. Mit PELIKANBLUT – AUS LIEBE ZU MEINER TOCHTER bringt sie die nächste Grenzerfahrung auf die Leinwand und hat mit Deutschlands Ausnahmeschauspielerin Nina Hoss brillant die Hauptrolle besetzt: Als aufopfernde Mutter Wiebke gerät sie allen Warnungen zum

Trotz mit der Erziehung der traumatisierten Adoptivtochter Raya an die Grenzen ihrer Kraft…

Regie: Katrin Gebbe

Buch: Katrin Gebbe

Kamera: Moritz Schultheiß

Ton: Thekla Demelius

Schnitt: Heike Gnida

Kostümbild: Stefanie Bieker, Kristina Tomova

Ausstattung: Anna Boyanova

Musik: Johannes Lehninger

Produzent: Verena Gräfe-Höft

Besetzung: Nina Hoss, Murathan Muslu, Sophie Pfennigstorf, Katerina Lipovska, Adelia-Constance Ocleppo

Mišel Matičević (Film Exil)

Darstellerpreis

Mišel Matičević (Film Exil)

Foto: Komplizen Film

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Xhafer, ein 45-jähriger im Kosovo geborener und nun in Deutschland lebender Chemieingenieur, fühlt sich aufgrund seiner ethnischen Herkunft am Arbeitsplatz diskriminiert und schikaniert. Als eines Tages eine tote Ratte an seinem Gartenzaun hängt, ist für ihn sofort klar, dass seine rassistischen Kollegen dahinterstecken müssen. In jedem Ereignis, jeder Äußerung, jeder Geste sieht er einen Beweis dafür. Xhafer fühlt sich von Tag zu Tag unwohler. Seine deutsche Frau Nora ist zunehmend müde, dass er alle und alles ständig des Rassismus verdächtigt. Mögen ihn seine Kollegen einfach nicht oder steckt mehr hinter ihrer Feindseligkeit? Spielt sich das alles in seinem Kopf ab oder ist es tatsächlich wahr?

EXIL ist die Chronik einer schleichend wachsenden, womöglich aber auch nur eingebildeten Bedrohung. Als Xhafer seinen Job, seine Frau und seine Familie verliert, findet er sich in einem Drahtseilakt wieder, hin- und hergerissen zwischen seinem Leben als integrierter Mittelschicht-Familienmensch und Fremder in seiner Wahlheimat.

Ein Thriller über Paranoia und Identität. Schwarz, surreal, mit Anlehnungen ans Genrekino und wunderbar eigenwilligem Humor.

Regie: Visar Morina

Buch: Visar Morina

Kamera: Matteo Cocco

Ton: Kai Tebbel

Schnitt: Laura Lauzemis, Hansjörg Weißbrich, Visar Morina

Kostümbild: Gitti Fuchs

Ausstattung: Christian Goldbeck

Musik: Benedikt Schiefer

Produzenten: Janin Jackowski, Jonas Dornbach, Maren Ade

Besetzung: Mišel Matičević, Sandra Hüller, Rainer Bock, Thomas Mraz, Flonja Kodheli

Ralf Husmann (Drehbuch „Der König von Köln“)

Preis des Saarländischen Rundfunks

Ralf Husmann (Drehbuch „Der König von Köln“)

Foto: WDR, Frank Dicks

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

50 Jahre, nachdem sein Vater aus Italien ausgewandert ist, um den mafiösen Strukturen zu entfliehen, muss Andrea di Carlo als Sachbearbeiter im Kölner Bauamt feststellen, dass es in Köln keinen Deut besser zugeht: Der Kölsche Klüngel mischt überall mit, wo viel Geld verdient werden kann, wobei die meisten Geschäfte während der fünften Jahreszeit eingefädelt werden. Und die meisten Fäden der Stadt hält momentan der Emporkömmling Joseph Jupp Asch in der Hand. Sein Meisterstück soll der Bau der neuen Stadtverwaltung sein, das größte öffentliche Bauprojekt Europas, bei dem nach Aschs Planung mehrere Millionen in seine eigene Tasche fließen sollen. Mit dem Baudezernent Stüssgen ist Asch ohnehin per du, ansonsten unterhält er ein wohl organisiertes Netzwerk von Informanten, Helfern und Menschen, die ihm einen Gefallen schulden. Auch wenn er niemals ganz zu den Reichen und Schönen gehören wird, vermag er sie doch zu becircen und um den Finger zu wickeln. Bei der milliardenschweren Kaufhauserbin Valerie Dickeschanz hat sich der Jupp zwar durch seine groben Manieren ins Abseits gespielt, dafür hat er den jungen Nikolaus von Hoppenheim in der Hand, schöngeistiger und geltungssüchtiger Sohn des Privatbankiers Alfred von Hoppenheim, und über diesen Umweg gelingt es Jupp, Valerie zu einem großen Investment in den Hoppenheim-Asch-Fond zu überreden. Unterdessen wird Stüssgen bei einem kollektiven Bordellbesuch durch einen Infarkt außer Gefecht gesetzt, wodurch Andrea plötzlich kommissarischer Baudezernent ist und wegen mehrerer Gefallen von Jupp gezwungen ist, die Vergabe des Stadtverwaltungauftrags massiv zu manipulieren – natürlich zu Jupps Gunsten. Und da Jupp auch den neuen Ehrenbürger der Stadt Alfons DuPont, dem alle Zeitungen von Köln gehören, um den Finger zu wickeln versteht, droht auch kein journalistisches Ungemach.

Regie: Richard Huber

Buch: Ralf Husmann

Kamera: Robert Berghoff

Ton: Volker Henkels

Schnitt: Knut Hake

Kostümbild: Kerstin Westermann

Ausstattung: Irene Piel

Musik: Dürbeck & Dohmen

Produzent: Michael Souvignier

Besetzung: Rainer Bock, Serkan Kaya, Joachim Krol

Moritz Schultheiß (Kameramann "Pelikanblut")

Preis der Saarland Medien GmbH

Moritz Schultheiß (Kameramann "Pelikanblut")

Foto: DCM

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Wiebke (45) lebt zusammen mit ihrer Adoptivtochter Nikolina (9) auf einem idyllischen Reiterhof. Nach vielen Jahren des Wartens, bekommt sie nun die Chance ein weiteres Mädchen, Raya (5), aus Bulgarien zu adoptieren. Nikolina freut sich sehr über das langersehnte Geschwisterchen. Die ersten gemeinsamen Wochen als Familie verlaufen harmonisch und die frischgebackenen Geschwister verstehen sich prächtig.

Aber schon bald merkt Wiebke, dass die - anfänglich charmante Raya - etwas verbirgt. Sie wird immer aggressiver und stellt eine zunehmende Gefahr für sich und andere dar. Vor allem Nikolina leidet unter ihren Übergriffen, aber auch Wiebkes Beziehungen und Freundschaften werden auf die Probe gestellt. Um ihre Familie zu retten, muss Wiebke schließlich über Grenzen gehen und eine extreme Entscheidung treffen.

Wie weit reicht grenzenlose Mutterliebe? Regisseurin und Drehbuchautorin Katrin Gebbe geht dieser Frage in ihrem neuen Film PELIKANBLUT – AUS LIEBE ZU MEINER TOCHTER intensiv, berührend und furchtlos nach. Schon mit ihrem Langfilmdebut TORE TANZT hat sie tiefgehendes und mutiges Kino inszeniert. Mit PELIKANBLUT – AUS LIEBE ZU MEINER TOCHTER bringt sie die nächste Grenzerfahrung auf die Leinwand und hat mit Deutschlands Ausnahmeschauspielerin Nina Hoss brillant die Hauptrolle besetzt: Als aufopfernde Mutter Wiebke gerät sie allen Warnungen zum

Trotz mit der Erziehung der traumatisierten Adoptivtochter Raya an die Grenzen ihrer Kraft…

Regie: Katrin Gebbe

Buch: Katrin Gebbe

Kamera: Moritz Schultheiß

Ton: Thekla Demelius

Schnitt: Heike Gnida

Kostümbild: Stefanie Bieker, Kristina Tomova

Ausstattung: Anna Boyanova

Musik: Johannes Lehninger

Produzent: Verena Gräfe-Höft

Besetzung: Nina Hoss, Murathan Muslu, Sophie Pfennigstorf, Katerina Lipovska, Adelia-Constance Ocleppo

Alina Serban (Hauptdarstellerin "Gipsy Queen")

Preis des Oberbürgermeisters

Alina Serban (Hauptdarstellerin "Gipsy Queen")

Foto: DOR-Film

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Die stolze, selbstbewußte Ali hätte sich vor einigen Jahren nicht träumen lassen, als alleinerziehende Mutter in Hamburg zu landen und mit Gelegenheitsjobs ihr Leben zu fristen. War sie doch einst als Nachwuchsboxerin der ganze Stolz ihres Vaters und ihrer Roma-Familie weit im Osten Europas. Von ihrem Clan verstoßen, hat sie die Handschuhe an den Nagel gehängt. Als sie auf den abgehalfterten Boxtrainer Tanne (Tobias Moretti) trifft, wagt sie ein Comeback. Mit der Kraft der Verzweiflung kämpft

sie um eine bessere Zukunft für ihre Kinder.

Regie: Hüseyin Tabak

Buch: Hüseyin Tabak

Kamera: Lukas Gnaiger

Ton: Mai-Linn Preiß

Schnitt: Christoph Loidl

Kostümbild: Katrin Aschendorf

Ausstattung: Julia Oberdorfinger, Attila Plangger

Musik: Judit Varga

Produzent: Danny Krausz

Besetzung: Alina Serban, Tobias Moretti, Irina Kurbanova u.v.a.

Preisträger 2019

Systemsprenger

Hauptpreis

Systemsprenger

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Pflegefamilie, Wohngruppe, Sonderschule: Egal, wo Benni hinkommt, sie fliegt sofort wieder raus. Die wilde Neunjährige ist das, was man im Jugendamt einen „Systemsprenger“ nennt. Dabei will Benni nur eines: Liebe, Geborgenheit und wieder bei Mama wohnen! Doch Bianca hat Angst vor ihrer unberechenbaren Tochter. Als es keinen Platz mehr für Benni zu geben scheint und keine Lösung mehr in Sicht ist, versucht der Anti-Gewalttrainer Micha, sie aus der Spirale von Wut und Aggression zu befreien.

Regie: Nora Fingscheidt

Buch: Nora Fingscheidt

Kamera: Yunus Roy Imer

Ton: Corinna Zink, Jonathan Schorr

Schnitt: Stephan Bechinger, Julia Kovalenko

Kostümbild: Ulé Barcelos

Ausstattung: Marie-Luise Balzer

Musik: John Gürtler

Produzenten: Peter Hartwig, Jonas Weydemann, Jakob D. Weydemann

Besetzung: Helena Zengel, Albrecht Schuch, Gabriela Maria Schmeide, Lisa Hagmeister, Melanie Straub, Victoria Trauttmansdorff, Maryam Zaree, Tedros Teclebrhan

Rosalie Thomas (Film Rufmord)

Darstellerpreis

Rosalie Thomas (Film Rufmord)

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Die junge Grundschullehrerin Luisa Jobst hat sich gut in ihrer neuen Stelle im Bayerischen Land eingelebt, wobei sie in ihrer Tätigkeit klaren Prinzipien folgt und an Gerechtigkeit glaubt. Damit ist sie vor allem Georg Bär, dem Vater von Luisas Schüler Paul, ein Dorn im Auge, weil sie den möglichen Spielraum für eine bessere Benotung seines Sohnes nicht ausnutzen will. Nachdem sich die Wogen wieder zu glätten scheinen, taucht plötzlich ein Nacktfoto von Luisa auf der Schulhomepage auf. Sie wird schnell zum Ortsgespräch, woraus sich eine heftige Rufmordkampagne entwickelt. Aus Mangel an Beweisen kann die Polizei Luisa aber nicht helfen. Als sie schließlich herausfi ndet, wer hinter dem Cyberangriff steckt, verschwindet sie auf einmal spurlos….

Regie: Viviane Andereggen

Buch: Claudia Kaufmann, Britta Stöckle

Kamera: Martin Langer

Ton: Rainer Butschal

Schnitt: Constantin von Seld

Kostümbild: Mika Braun

Ausstattung: Juliana Friedrich

Musik: Annette Focks

Produzent: Kirsten Hager, Carmen Stozek

Besetzung: Rosalie Thomass, Johann von Bülow, Shenja Lacher, Ulrike C. Tscharre, Lilly Forgach, Verena Altenberger

Rainer Bock (Film Atlas)

Darstellerpreis

Rainer Bock (Film Atlas)

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Der 60-jährige Walter ist Möbelpacker für Zwangsräumungen. Er ist der treueste Schlepper, den Walters Chef Roland Grone in seiner Spedition hat. Walter ignoriert die Schmerzen, die ihm der Knochenjob bereitet, ebenso wie das Leid der Menschen, in deren Privatsphäre er täglich eindringt.

Grone plant mit Hilfe eines zwielichtigen Familienklans ein riskantes Immobiliengeschäft. Ein Altbau soll entmietet und teuer weiterverkauft werden. Nur: Der letzte Mieter weigert sich auszuziehen. Walter glaubt in dem jungen Mann seinen Sohn wiederzuerkennen, den er vor Jahrzehnten im Stich gelassen und seitdem nie wiedergesehen hat. Ohne sich ihm zu offenbaren, nähert sich Walter seinem Sohn Jan und dessen Familie behutsam an. Als ihm klar wird, wie unberechenbar die Männer sind, auf die sich Grone eingelassen hat, gerät Walter zunehmend unter Druck.

Regie: David Nawrath

Buch: David Nawrath, Paul Salisbury

Kamera: Tobias von dem Borne

Ton: Magnus Pflüger

Schnitt: Stefan Oliveira-Pita

Kostümbild: Monika Gebauer

Ausstattung: Uli Friedrichs

Musik: Enis Rotthoff

Produzenten: Britta Knöller, Hans-Christian Schmid

Besetzung: Rainer Bock, Albrecht Schuch, Thorsten Merten, Uwe Preuss, Roman Kanonik, Nina Gummich, Johannes Gevers

Albrecht Schuch (Filme Atlas und Systemsprenger)

Preis des Saarländischen Rundfunks

Albrecht Schuch (Filme Atlas und Systemsprenger)

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt Atlas:

Der 60-jährige Walter ist Möbelpacker für Zwangsräumungen. Er ist der treueste Schlepper, den Walters Chef Roland Grone in seiner Spedition hat. Walter ignoriert die Schmerzen, die ihm der Knochenjob bereitet, ebenso wie das Leid der Menschen, in deren Privatsphäre er täglich eindringt.

Grone plant mit Hilfe eines zwielichtigen Familienklans ein riskantes Immobiliengeschäft. Ein Altbau soll entmietet und teuer weiterverkauft werden. Nur: Der letzte Mieter weigert sich auszuziehen. Walter glaubt in dem jungen Mann seinen Sohn wiederzuerkennen, den er vor Jahrzehnten im Stich gelassen und seitdem nie wiedergesehen hat. Ohne sich ihm zu offenbaren, nähert sich Walter seinem Sohn Jan und dessen Familie behutsam an. Als ihm klar wird, wie unberechenbar die Männer sind, auf die sich Grone eingelassen hat, gerät Walter zunehmend unter Druck.

Besetzung

Rainer Bock, Albrecht Schuch, Thorsten Merten, Uwe Preuss, Roman Kanonik, Nina Gummich, Johannes Gevers

Kurzinhalt Systemsprenger:

Pflegefamilie, Wohngruppe, Sonderschule: Egal, wo Benni hinkommt, sie fliegt sofort wieder raus. Die wilde Neunjährige ist das, was man im Jugendamt einen „Systemsprenger“ nennt. Dabei will Benni nur eines: Liebe, Geborgenheit und wieder bei Mama wohnen! Doch Bianca hat Angst vor ihrer unberechenbaren Tochter. Als es keinen Platz mehr für Benni zu geben scheint und keine Lösung mehr in Sicht ist, versucht der Anti-Gewalttrainer Micha, sie aus der Spirale von Wut und Aggression zu befreien.

Regie: Nora Fingscheidt

Buch: Nora Fingscheidt

Kamera: Yunus Roy Imer

Ton: Corinna Zink, Jonathan Schorr

Schnitt: Stephan Bechinger, Julia Kovalenko

Kostümbild: Ulé Barcelos

Ausstattung: Marie-Luise Balzer

Musik: John Gürtler

Produzenten: Peter Hartwig, Jonas Weydemann, Jakob D. Weydemann

Besetzung: Helena Zengel, Albrecht Schuch, Gabriela Maria Schmeide, Lisa Hagmeister, Melanie Straub, Victoria Trauttmansdorff, Maryam Zaree, Tedros Teclebrhan

Frank Lamm (Film Deutschstunde)

Preis der Saarland Medien GmbH

Frank Lamm (Film Deutschstunde)

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Deutschland, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Jugendliche Siggi Jepsen muss in einer Strafanstalt einen Aufsatz zum Thema „Die Freuden der Pflicht“ schreiben.

Er findet keinen Anfang, das Blatt bleibt leer. Als er die Aufgabe am nächsten Tag nachholen muss, diesmal zur Strafe in einer Zelle, schreibt er wie besessen seine Erinnerungen auf. Erinnerungen an seinen Vater Jens Ole Jepsen, der als Polizist zu den Autoritäten in einem kleinen norddeutschen Dorf zählte und den Pflichten seines Amtes rückhaltlos ergeben war.

Während des Zweiten Weltkriegs muss er seinem Jugendfreund, dem expressionistischen Künstler Max Ludwig Nansen, ein Malverbot überbringen, das die Nationalsozialisten gegen ihn verhängt haben. Er überwacht es penibel, und Siggi, elf Jahre alt, soll ihm helfen. Doch Nansen widersetzt sich und baut ebenfalls auf die Hilfe von Siggi, der für ihn wie ein Sohn ist. Der Konflikt zwischen den beiden Männern spitzt sich immer weiter zu und Siggi steht zwischen ihnen. Anpassung oder Widerstand? Diese Frage wird für Siggi entscheidend…

Regie: Christian Schwochow

Buch: Heide Schwochow

Kamera: Frank Lamm

Ton: Jörg Kidrowski

Schnitt: Jens Klüber

Kostümbild: Frauke Firl

Ausstattung: Tim Pannen

Musik: Lorenz Dangel

Produzenten: Jutta Lieck-Klenke, Dr. Dietrich Kluge, Ulf Israel

Besetzung: Levi Eisenblätter, Ulrich Noethen, Tobias Moretti, Johanna Wokalek, Sonja Richter, Maria Dragus, Louis Hofmann, Tom Gronau

Preisträger 2018

In den Gängen

Hauptpreis

In den Gängen

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Liebe und Tod im Großmarkt - Nachdem Christian den Job auf dem Bau wegen einer Unbeherrschtheit verloren hat, fängt er in einem Großmarkt bei der Warenverräumung an. Christian taucht in eine fremde Welt ein: die endlosen Gänge, randvoll mit Konsumware, die Gabelstapler, die Ameisen. Bruno, von den Getränken, weist den schweigsamen Christian ein, unterrichtet ihn im Staplerfahren, wird ein väterlicher Freund. In den Gängen trifft Christian auf die Kollegin „Süßwaren-Marion“. Sie gefällt ihm. Der Kaffeeautomat wird ihr regelmäßiger Treffpunkt. Vorsichtig kommen sie sich näher.

Bald ist Christian anerkanntes Mitglied der Großmarktfamilie, besteht mit Ach und Krach die Staplerprüfung. Er hat sich längst in die geheimnisvolle Marion verliebt, schenkt ihr ein Yes­Törtchen zum Geburtstag, und der ganze Großmarkt fiebert mit. Aber sie bleiben vorsichtig, denn Marion ist verheiratet. Beim Weihnachtsfest auf der Laderampe, kommen sie sich so nah, wie nie zuvor. Dann ist Weihnachten, sie fährt nach Hause, zu ihrem Mann. Im neuen Jahr ist nichts mehr wie vorher, Marion will keinen Kaffee mehr trinken, weist Christian ab.

Dann kommt Marion nicht mehr zum Dienst. Bruno verrät Christian schließlich den wahren Grund ihrer Abwesenheit: Es ist ihr Mann, er tut ihr weh. Hat Bruno gehört.

Christian hält die Ungewissheit nicht mehr aus. Er verschafft sich Zugang zu ihrer Wohnung, versucht Marions Geheimnis zu lüften. Er fällt in ein tiefes Loch, kommt verspätet zum Dienst. Vor allem Bruno beobachtet diese Entwicklung mit Sorge. Er lädt ihn zu sich auf seinen Bauernhof ein, wo er mit ein paar Hühnern lebt. Hier versucht er Christian Mut zu machen. Doch Bruno ist in eigene Probleme verstrickt: Er lebt in der Vergangenheit, ist ein Trinker, erwartet nicht mehr viel vom Leben. Mit einem Mal taucht Marion wieder im Großmarkt auf, als wäre sie nie weg gewesen. In „Sibirien“, der Tiefkühlabteilung, kommen Christian und Marion sich und dem gemeinsamen Glück so nah wie nie zuvor. Doch das Glück ist nur von kurzer Dauer. Eine dramatische Nachricht verändert alles.

Regie: Thomas Stuber

Buch: Clemens Meyer, Thomas Stuber

Kamera: Peter Matjasko

Ton: Christoph Schilling

Schnitt: Kaya Inan

Kostümbild: Juliane Maier, Christian Röhrs

Ausstattung: Jenny Roesler

Musik: Milena Fessmann

Produzenten: Jochen Lauber, Fabian Maubach

Besetzung: Franz Rogowski, Sandra Hüller, Peter Kurth

Susanne Wolff (Film Styx)

Darstellerpreis

Susanne Wolff (Film Styx)

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Allein auf hoher See findet sie sich mitten in einen lebensbedrohlichen Alptraum wieder. Dabei muss sie tragisch erkennen, dass sie der Gnadenlosigkeit dieser menschenfeindlichen Wirklichkeit nichts entgegenzusetzen hat, wenn sie nicht alles riskiert.

Der Film erzählt von Nächstenliebe und überleben in einer grausamen Parallelwelt, die in ihrer realen Entsprechung zwischen Nordafrika und Europa täglich Opfer fordert. Rike - 40, Ärztin aus Europa - verkörpert in ihrer Disposition eine typisch westliche Vorstellung von Glück und Erfolg. Sie ist gebildet, selbstbewusst, zielstrebig und engagiert. Wir erleben Rike, wie sie in Köln als Notärztin ihren Alltag bestreitet, bevor sie ihren Urlaub in Gibraltar antritt. Dort sticht sie alleine mit ihrem Segelboot in See. Ziel ist dabei die Atlantikinsel Ascension Island. Ihr Urlaub ist jäh beendet, als sie sich nach einem Sturm mitten auf hoher See in unmittelbarer Nachbarschaft eines überladenen, havarierten Fischerbootes wiederfindet. An Bord befinden sich rund hundert Personen. Rike folgt zunächst der gängigen Rettungskette und fordert per Funk Unterstützung an. Als ihre Hilfsgesuche folgenlos bleiben, die Zeit drängt und sich eine Rettung durch Dritte als unwahrscheinlich herausstellt, entschließt sie sich, ihre Angst zu überwinden und gegen jede Vernunft zu handeln.

Styx setzt sich mit dem Verlust der eigenen Identität unter unmenschlichen Bedingungen auseinander und zeigt die Grausamkeit der Fremdbestimmung in Not geratener Menschen. Liebe verkommt dabei zur Utopie und Hoffnung zeigt sich als zweischneidiges Schwert.

Regie: Wolfgang Fischer

Buch: Wolfgang Fischer, lka Künzel

Kamera: Benedict Neuenfels

Ton: Andreas Turnwald

Schnitt: Monika Willi

Kostümbild: Nicole Fischnaller

Ausstattung: Wolfgang Fischer, lka Künzel, Benedict Neuenfels, Voker Rehm

Musik: Dirk von Lowtzow

Produzenten: Marco Kantis, Martin Lehwald, Michal Pokorny

Besetzung: Susanne Wolff, Gedion Oduor Wekesa, Kelvin Mutuku Ndinda, lnga Birkenfeld, Alexander Beyer

Alexander Scheer (Film Gundermann)

Darstellerpreis

Alexander Scheer (Film Gundermann)

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

GUNDERMANN erzählt von einem Baggerfahrer, der Lieder schreibt. Der ein Poet ist, ein Clown und ein Idealist. Der träumt und hofft und liebt und kämpft. Ein Spitzel, der bespitzelt wird. Ein Weltverbesserer, der es nicht besser weiß. Ein Zerrissener. GUNDERMANN ist Liebes- und Musikfilm, Drama über Schuld und Verstrickung, eine Geschichte vom Verdrängen und Sich-Stellen. GUNDERMANN ist ein Film über Heimat. Er blickt noch einmal neu auf ein verschwundenes Land. Es ist nicht zu spät dafür. Es ist an der Zeit.

Mit feinem Gespür, Zärtlichkeit und Humor wirft Regisseur Andreas Dresen in GUNDERMANN einen Blick auf das Leben von Gerhard „Gundi“ Gundermann, einem der prägendsten Künstler der Nachwendezeit. Er starb 1998, mit gerade einmal 43 Jahren. Das Drehbuch stammt von Laila Stieler.

Die Hauptrolle spielt Alexander Scheer, der alle Lieder im Film selbst eingesungen hat. Anna Unterberger steht als seine Frau Conny Gundermann vor der Kamera und in weiteren Rollen sind unter anderem Axel Prahl, Thorsten Merten, Bjarne Mädel, Milan Peschel, Kathrin Angerer und Peter Sodann zu sehen.

Regie: Andreas Dresen

Buch: Laila Stieler

Kamera: Andreas Höfer

Ton: Peter Schmidt

Schnitt: Jörg Hauschild

Kostümbild: Sabine Geunig

Ausstattung: Susanne Hopf

Musik: Jens Quandt

Produzent: Claudia Steffen, Christoph Friedel

Besetzung: Alexander Scheer, Anna Unterberger, Eva Weißenborn, Axel Prahl, Thorsten Merten, Benjamin Kramme, Bjarne Mädel, Kathrin Angerer, Milan Peschel

Franz Rogowski (Film In den Gängen)

Preis des Oberbürgermeisters

Franz Rogowski (Film In den Gängen)

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Liebe und Tod im Großmarkt - Nachdem Christian den Job auf dem Bau wegen einer Unbeherrschtheit verloren hat, fängt er in einem Großmarkt bei der Warenverräumung an. Christian taucht in eine fremde Welt ein: die endlosen Gänge, randvoll mit Konsumware, die Gabelstapler, die Ameisen. Bruno, von den Getränken, weist den schweigsamen Christian ein, unterrichtet ihn im Staplerfahren, wird ein väterlicher Freund. In den Gängen trifft Christian auf die Kollegin „Süßwaren-Marion“. Sie gefällt ihm. Der Kaffeeautomat wird ihr regelmäßiger Treffpunkt. Vorsichtig kommen sie sich näher.

Bald ist Christian anerkanntes Mitglied der Großmarktfamilie, besteht mit Ach und Krach die Staplerprüfung. Er hat sich längst in die geheimnisvolle Marion verliebt, schenkt ihr ein Yes­Törtchen zum Geburtstag, und der ganze Großmarkt fiebert mit. Aber sie bleiben vorsichtig, denn Marion ist verheiratet. Beim Weihnachtsfest auf der Laderampe, kommen sie sich so nah, wie nie zuvor. Dann ist Weihnachten, sie fährt nach Hause, zu ihrem Mann. Im neuen Jahr ist nichts mehr wie vorher, Marion will keinen Kaffee mehr trinken, weist Christian ab.

Dann kommt Marion nicht mehr zum Dienst. Bruno verrät Christian schließlich den wahren Grund ihrer Abwesenheit: Es ist ihr Mann, er tut ihr weh. Hat Bruno gehört.

Christian hält die Ungewissheit nicht mehr aus. Er verschafft sich Zugang zu ihrer Wohnung, versucht Marions Geheimnis zu lüften. Er fällt in ein tiefes Loch, kommt verspätet zum Dienst. Vor allem Bruno beobachtet diese Entwicklung mit Sorge. Er lädt ihn zu sich auf seinen Bauernhof ein, wo er mit ein paar Hühnern lebt. Hier versucht er Christian Mut zu machen. Doch Bruno ist in eigene Probleme verstrickt: Er lebt in der Vergangenheit, ist ein Trinker, erwartet nicht mehr viel vom Leben. Mit einem Mal taucht Marion wieder im Großmarkt auf, als wäre sie nie weg gewesen. In „Sibirien“, der Tiefkühlabteilung, kommen Christian und Marion sich und dem gemeinsamen Glück so nah wie nie zuvor. Doch das Glück ist nur von kurzer Dauer. Eine dramatische Nachricht verändert alles.

Regie: Thomas Stuber

Buch: Clemens Meyer, Thomas Stuber

Kamera: Peter Matjasko

Ton: Christoph Schilling

Schnitt: Kaya Inan

Kostümbild: Juliane Maier, Christian Röhrs

Ausstattung: Jenny Roesler

Musik: Milena Fessmann

Produzenten: Jochen Lauber, Fabian Maubach

Besetzung: Franz Rogowski, Sandra Hüller, Peter Kurth

Luna Wedler und Aaron Hilmer (Film Das schönste Mädchen der Welt)

Preis des Saarländischen Rundfunks

Luna Wedler und Aaron Hilmer (Film Das schönste Mädchen der Welt)

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Roxy ist neu in der Klasse und verdreht gleich allen Jungs den Kopf. Die schlagfertige 17-Jährige ist gerade von ihrer alten Schule geflogen und hat null Bock auf die anstehende Klassenfahrt nach Berlin. Im Bus freundet sie sich mit dem sensiblen Außenseiter Cyril an, der sie mit seinem Wortwitz überrascht.

Cyril ist sofort Feuer und Flamme, rechnet sich aber keine Chancen aus, denn er wird von allen wegen seiner großen Nase verspottet. Roxy interessiert sich außerdem mehr für den attraktiven Rick. Blöderweise ist der ein geistiger Tiefflieger und bringt keine drei Worte am Stück raus. Als auch noch Aufreißer Benno (Jonas Ems) ein Auge auf Roxy wirft, startet Cyril eine waghalsige Verkupplungsaktion, um Roxy vor Bennos falschem Spiel zu schützen: Er schreibt für Rick coole Songs und romantische SMS, damit dieser bei Roxy ganz groß auftrumpft. Wer wird am Ende das Herz des „schönsten Mädchens der Welt“ erobern?

In der Komödie DAS SCHÖNSTE MÄDCHEN DER WELT beeindruckt European Shooting Star Luna Wedler (BLUE MY MIND) als Roxy nicht nur die Nachwuchstalente Aaron Hilmer (EINSAMKEIT UND SEX UND MITLEID) und Damian Hardung (,,Club der roten Bänder“, DER NAME DER ROSE). Regisseur Aron Lehmann (HIGHWAY TO HELLAS, DIE LETZTE SAU) erzählt mit Hip Hop Beats und coolen Sprüchen ein turbulentes wie verwicklungsreiches Liebesabenteuer. In dieser modernen Version von „Cyrano de Bergerac“ spielen in weiteren Rollen Anke Engelke (Ladykracher, HAPPY BURNOUT) als Cyrils Mutter, Heike Makatsch (DAS

PUBERTIER) und Johannes Allmayer (JESUS LIEBT DICH) als Lehrer sowie die YouTube-Stars Jonas Ems und Julia Beautx als Klassenkameraden.

Regie: Aron Lehmann

Buch: Lars Kraume, Aron Lehmann, Judy Honey

Kamera: Andreas Berger

Ton: Patrick Veigel

Schnitt: Ana de Mier y Ortuno

Kostümbild: Ramon Petersen

Ausstattung: Myrna Drews

Musik: Boris Bojadzhiev, Konstantin Scherer, Robin Haefs

Produzenten: Sebastian Zühr, Timm Oberwelland, Peter Eiff, Theodor Gringel

Besetzung: Aaron Hilmer, Luna Wedler, Damian Hardung, Jonas Ems, Sinje lrslinger, Julia Beautx, Hussein Eliraqui, Anselm Bresgott, Leon Wulsch, Heike Makatsch, Johannes Allmayer, Heiko Pinkowski, Anke Engelke, Amelie Elisa Klein

Mia Spengler (Film Back for Good)

Preis der Saarland Medien GmbH

Mia Spengler (Film Back for Good)

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Reality-TV-Sternchen Angie kommt frisch aus dem Drogenentzug. Eigentlich sollte das Ganze nur eine PR-Aktion sein, mit der sie sich einen Platz im nächsten Dschungelcamp sichern wollte. Doch die Konkurrenz ist hart in einer Welt in der Aufmerksamkeit als Währung gilt. Inzwischen hat sich auch noch ihr Freund und Manager von ihr getrennt und keiner ihrer sogenannten Freunde ist bereit sie aufzunehmen. Daher muss Angie zurück zu ihrer verhassten Mutter Monika in ihr Heimatkaff ziehen.

Ähnlich schwer hat es Angies pubertierende Schwester Kiki: Wegen ihrer Epilepsieerkrankung besteht Monika darauf, dass sie einen Schutzhelm trägt. Dieser isoliert sie auch effektiv von allen anderen Jugendlichen in ihrem Umfeld. Da bleibt nur das Internet, um nicht als ewiger Außenseiter zu enden. Mit einem dilettantischen Tanzvideo versucht sie sich der Youtube-Community vorzustellen. Doch statt des erhofften Zuspruchs machen ihr ein paar Cybermobber von nun an das Leben zur Hölle. Dabei will Kiki doch einfach nur dazu gehören. Ein Gefühl, das Angie sehr gut kennt. Als sie die Luftmatratze neben Kikis Bett bezieht, ist sie für ihre kleine Schwester wie ein Engel mit Silikonbrüsten, der perfekte Ratgeber, wenn es darum geht, sich aus der sozialen Isolation zu befreien.

Und auch Angie fühlt sich ihrer kleinen Schwester unerwartet verbunden und verteidigt sie gegen Monikas übergriffiges Verhalten. Doch als Monika nach einem Zusammenbruch ins Krankenhaus kommt, muss Angie plötzlich wirklich Verantwortung für Kiki übernehmen, dabei wollte sie doch eigentlich zurück ins Fernsehen. Was anfänglich wie eine Katastrophe scheint, wird zur bittersüßen Chance für alle drei Frauen sich zu transformieren.

Regie: Mia Spengler

Buch: Stefanie Schmitz, Mia Spengler

Kamera: Falko Lachmund

Ton: Julian Aichholz

Schnitt: Linda Bosch, Gregory Schuchmann

Kostümbild: Tina Eckhoff

Ausstattung: Uli Friedrichs

Musik: Marc Fragstein

Produzenten: Rüdiger Heinze, Stefan Sperbert

Besetzung: Kirn Riedle, Juliane Köhler, Leonie Wesselow, Nicki von Tempel hoff, Emma Drogunova, Hanife Sylejmani, Anna Oussankina, Lena Thom, Arndt Schwering-Sohnrey, Ulrike Krumbiegel

Preisträger 2017

Western

Hauptpreis

Western

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Eine Gruppe von deutschen Bauarbeitern macht sich auf den Weg auf eine Auslandsbaustelle in der bulgarischen Provinz. Das fremde Land weckt Abenteuergefühle bei den Männern. Gleichzeitig werden sie mit ihren Vorurteilen und ihrem Misstrauen konfrontiert. Für zwei der Männer wird ein nahe gelegenes Dorf zur Bühne für einen Konkurrenzkampf um die Anerkennung und die Gunst des Dorfes.

Regie: Valeska Grisebach

Buch: Valeska Grisebach

Kamera: Bernhard Keller

Ton: Uve Haußig

Schnitt: Bettina Böhler

Kostümbild: Veronika Albert

Ausstattung: Beatrice Schultz

Produzenten: Jonas Dornbach, Janine Jackowski, Maren Ade, Valeska Grisebach

Besetzung: Meinhard Neumann, Reinhardt Wetrek, Syuleyman Alilov Letifov, Veneta Frangova, Vyara Borisova

Lana Cooper (Film Beat Beat Heart)

Darstellerpreis

Lana Cooper (Film Beat Beat Heart)

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Kerstin, eine verspielte Romantikerin, glaubt mit vollem Herzen an die große Liebe und wartet seit Monaten auf die Rückkehr ihres Exfreundes Thomas. Sie hat es sich in zuckerschönen Erinnerungen bequem gemacht, als plötzlich ihre Mutter Charlotte vor der Tür steht und in ihrer WG einziehen will. Denn Mama hat sich mit Mitte 50 aus Versehen von ihrem Partner getrennt und weiß jetzt nicht, wohin. Dass die beiden Frauen nicht unterschiedlicher mit ihrer Sehnsucht umgehen könnten, wird spätestens dann klar, als Charlotte sich kurzerhand durch Kerstins Mitbewohnerin dazu inspirieren lässt, neue Männer über eine App kennenzulernen und direkt mit nach Hause zu bringen. Kerstins wohlige Tagträume werden nun immer häufiger von der Realität unterbrochen, in der die wahre Liebe zu einem hoffnungslosen Zufallsprodukt geworden ist.

Regie: Luise Brinkmann

Buch: Luise Brinkmann

Kamera: Mathis Hanspach

Ton: Roman Höffgen, Simon Hüging

Schnitt: Maren Unterburger

Kostümbild: Flavia Rahobison

Ausstattung: Martin Scherm

Musik: Nadja Rüdebusch, Eike Swoboda

Produzentin: Luise Brinkmann

Besetzung: Lana Cooper, Saskia Vester, Aleksandar Radenkovic, Till Wonka, Christin Nicols, Jörg Bandschuh, Caroline Erikson

Andreas Lust (Film Anspielwurst)

Darstellerpreis

Andreas Lust (Film Anspielwurst)

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Der erfolglose Schauspieler Gerwin hat einen Job als Anspielpartner beim Casting einer Filmproduktion angenommen. Das Filmprojekt scheint unter keinem guten Stern zu stehen. Der SWR Fernsehfilm „Casting“ ist ein filmisches Experiment. Ohne detailliertes Drehbuch wurde von den Darstellern am Set improvisiert.

Eine Woche vor Drehbeginn ist die Hauptrolle immer noch nicht besetzt, das ist die Grundidee von „Casting“. Regisseurin Vera soll ihren ersten Fernsehfilm, ein Remake von Fassbinders „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“, realisieren und sucht dafür die Idealbesetzung. Der erfolglose Schauspieler Gerwin hat den Job als „Anspielpartner“ beim Casting dieser Filmproduktion ergattert. Der Film droht kurz vor Drehbeginn zu platzen. Denn Regisseurin Vera träumt von der idealen Hauptdarstellerin und kann sich unter den Bewerberinnen nicht entscheiden, Produzent Manfred verliert zusehends den Glauben an den Film und Casterin Ruth will nicht zum Sündenbock werden.

Regisseurin Vera (Judith Engel) treibt ihrem Redakteur Manfred (Stephan Grossmann) mit ihrer Suche nach der idealen Hauptdarstellerin an den Rand der Verzweiflung.

Während Gerwin einer prominenten Schauspiel-Diva nach der anderen die Stichworte liefert, wird ihm klar, dass er selbst auch wieder spielen will. Während der Produzent und das Team an der Regisseurin verzweifeln, freut sich Gerwin über die Mehrarbeit. Als der männliche Hauptdarsteller abspringt, wittert er seine Chance, als Schauspieler wieder Fuß zu fassen.

Regie: Nicolas Wackerbarth

Buch: Nicolas Wackerbarth, Hannes Held

Kamera: Jürgen Carle

Ton: Tom Doepgen

Schnitt: Saskia Metten

Kostümbild: Birgit Kilian

Ausstattung: Klaus-Peter Platten

Produzentin: Franziska Specht

Besetzung: Andreas Lust, Judith Engel, Andrea Sawatzki, Ursina Lardi, Marie-Lou Sellem, Corinna Kirchhoff, Victoria Trauttmansdorff, Milena Dreißig, Nicole Marischka, Stephan Grossmann, Tim Kalkhof

Simon Verhoeven (Film Willkommen bei den Hartmanns)

Preis des Oberbürgermeisters

Simon Verhoeven (Film Willkommen bei den Hartmanns)

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Alles beginnt, als Angelika Hartmann, frisch pensionierte Lehrerin und Mutter einer von Alltagsproblemen geplagten gutbürgerlichen Familie, eines Tages beschließt, einen Flüchtling aufzunehmen. Angelika ist einsam, seit die Kinder aus dem Haus sind. Ihr Mann, Chefarzt einer Klinik, versucht mit allen Mitteln, den Alterungsprozess aufzuhalten. Sohn Philip driftet in Businesswelten zwischen Shanghai und München, dabei bleibt die Beziehung zu seinem Sohn Basti etwas auf der Strecke, Tochter Sophie weiß mit 31 immer noch nicht, was sie will. Der ganz normale Familienwahnsinn also, in den der Nigerianer Diallo gerät – und auf seine charmant naive Art das Leben der Hartmanns ziemlich durcheinanderwirbelt. Ein turbulenter Zustandsbericht aus einem fast normalen Land, in dem alle etwas verwirrt sind…

Regie: Simon Verhoeven

Buch: Simon Verhoeven

Kamera: Jo Hein

Ton: Frank Heidbrink

Schnitt: Stefan Essl, Denis Bachter

Kostümbild: Silke Faber

Ausstattung: Eva Maria Stiebler

Produzenten: Quirin Berg, Max Wiedemann, Simon Verhoeven, Michael Verhoeven

Besetzung: Senta Berger, Heiner Lauterbach, Eric Kabongo, Palina Rojinski, Elyas M‘Barek, Florian David Fitz

Herbert Knaup (Film Toter Winkel)

Preis des Saarländischen Rundfunks

Herbert Knaup (Film Toter Winkel)

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Mitten in der Nacht stehen sie plötzlich vor der Wohnungstür der Familie Krasniqi: Leute in Polizeiuniformen und weitere Personen, die sich als Mitarbeiter der Ausländerbehörde vorstellen. Nach 17 Jahren Aufenthalt in Deutschland sei der permanente Duldungsstatus von Anyás Eltern Fazil (Kasem Hoxha) und Dafina (Ruzica Hajdari) entfristet worden, die gesamte Familie werde in den Kosovo abgeschoben. Während sich Vater, Mutter und Anyás jüngere Geschwister widerstandslos abführen lassen, ergreift die 15jährige Anyá (Emma Drogunova) die Flucht. Voller Panik überquert sie eine Autobahn – und muss miterleben, wie einer ihrer Verfolger von einem LKW überfahren wird.

Szenenwechsel: Karl Holzer (Herbert Knaup), Friseurmeister mit eigenem Friseursalon, führt ein schönes und beschauliches Leben in einer deutschen Kleinstadt. Mit seiner Frau Elsa (Johanna Gastdorf) versteht er sich auch nach vielen Ehejahren gut, und beide haben Freude an der kleinen Enkelin Nora (Eve Marie Gleißner), der Tochter seines Sohnes Thomas (Hanno Koffler) und von dessen Frau Marianne (Theresa Scholze). Als Holzer erfährt, dass ein Schulfreund von Thomas – Manuel Retzlav (Konstantin Lindhorst) – auf der Autobahn von einem LKW erfasst und getötet worden ist, irritiert ihn die Reaktion seines Sohnes auf diese Nachricht: Thomas weigert sich, bei Manuels Eltern zu kondolieren; man habe sich schon vor Jahren aus den Augen verloren. Schnell kommt in der Stadt das Gerücht auf, Manuel sei in Verbrechen mit rechtsterroristischem Hintergrund verwickelt gewesen. Bei ihm wurde eine Waffe gefunden, die einem vermutlich von Rechtsradikalen getöteten Polizisten gehört hat und seit dem Mord als vermisst galt. Manuels Vater Harald Retzlav (Axel Gottschick) kann nicht glauben, dass sein Sohn zu so etwas fähig war, und bittet Karl Holzer, Thomas möge für Manuel bei der Polizei Fürsprache halten. Doch Holzer zögert: Was soll das bringen? Laut Thomas hätten er und Manuel doch seit Jahren keinen Kontakt mehr gehabt. Harald Retzlav ist wie vor den Kopf gestoßen: Das sei nicht wahr – und überhaupt habe Manuel stets nur das gemacht, was sein Freund Thomas ihm gesagt habe. Wieder ist Karl Holzer irritiert. Sein Sohn – ein Lügner? Mit der Zeit stößt er auf immer mehr Indizien, die ihn stutzig machen, nicht zuletzt auf ein Foto, das Thomas und Manuel beim Lagerfeuer mit Bierflasche und Hitlergruß zeigt. Doch das ist 20 Jahre her, und für Holzer und seine Frau Elsa kann nicht sein, was nicht sein darf …

Regie: Stephan Lacant

Buch: Benjamin Zakrisson Braeunlich

Kamera: Micheal Kotschi

Ton: Michael Felber

Schnitt: Monika Schindler

Kostümbild: 2 heads Kostuembild , Susan Bolling, Sarah Raible

Ausstattung: Stefan Schönberg

Produzent: Hans W. Geißendörfer

Besetzung: Herbert Knaup, Hanno Koffler, Emma Drogunova, Johanna Gastdorf, Theresa Scholze, Dirk Borchardt

Bernhard Keller (Film Western)

Preis der Saarland Medien GmbH

Bernhard Keller (Film Western)

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Eine Gruppe von deutschen Bauarbeitern macht sich auf den Weg auf eine Auslandsbaustelle in der bulgarischen Provinz. Das fremde Land weckt Abenteuergefühle bei den Männern. Gleichzeitig werden sie mit ihren Vorurteilen und ihrem Misstrauen konfrontiert. Für zwei der Männer wird ein nahe gelegenes Dorf zur Bühne für einen Konkurrenzkampf um die Anerkennung und die Gunst des Dorfes.

Regie: Valeska Grisebach

Buch: Valeska Grisebach

Kamera: Bernhard Keller

Ton: Uve Haußig

Schnitt: Bettina Böhler

Kostümbild: Veronika Albert

Ausstattung: Beatrice Schultz

Produzenten: Jonas Dornbach, Janine Jackowski, Maren Ade, Valeska Grisebach

Besetzung: Meinhard Neumann, Reinhardt Wetrek, Syuleyman Alilov Letifov, Veneta Frangova, Vyara Borisova

Preisträger 2016

Wild

Hauptpreis

Wild

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Auf dem Weg zur Arbeit hat Ania eine seltsame Begegnung. Mitten im Park steht sie einem Wolf gegenüber. Sie sehen sich direkt in die Augen – und es kommt ihr so vor, als wäre ihr bisheriges Leben ein Witz. Der Moment lässt sie nicht mehr los, genau wie der Gedanke den Wolf wieder zu finden und nie mehr gehen zu lassen. Ania wird zur Jägerin, legt Fährten und schafft es, das wilde Tier zu fangen. Sie sperrt es in ihrer Hochhauswohnung ein – und sprengt sämtliche Fesseln ihres bisherigen bürgerlichen Lebens. Erstaunlicherweise finden die Menschen um sie herum daran Gefallen, besonders ihr Chef Boris, der ihre Nähe sucht wie nie zuvor. Fast scheint es, als teilten sie alle eine ähnliche, geheime wilde Sehnsucht.

Regie: Nicolette Krebitz

Buch: Nicolette Krebitz

Kamera: Reinhold Vorschneider

Ton: Christoph Schilling

Schnitt: Bettina Böhler

Kostümbild: Tabassom Charaf

Ausstattung: Sylvester Koziolek

Musik: Terranova, James Blake

Produzenten: Bettina Brokemper

Besetzung: Lilith Stangenberg, Georg Friedrich, Silke Bodenbender, Saskia Rosendahl, Kotti Yun, Laurie Young, Pit Bukowski, Nelson und Cossa (Wölfe), Benedikt Lay, Frowin Wolter, Hermann Beyer, Anne-Kathrin Gummich

Lilith Stangenberg (Film Wild)

Darstellerpreis

Lilith Stangenberg (Film Wild)

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Auf dem Weg zur Arbeit hat Ania eine seltsame Begegnung. Mitten im Park steht sie einem Wolf gegenüber. Sie sehen sich direkt in die Augen – und es kommt ihr so vor, als wäre ihr bisheriges Leben ein Witz. Der Moment lässt sie nicht mehr los, genau wie der Gedanke den Wolf wieder zu finden und nie mehr gehen zu lassen. Ania wird zur Jägerin, legt Fährten und schafft es, das wilde Tier zu fangen. Sie sperrt es in ihrer Hochhauswohnung ein – und sprengt sämtliche Fesseln ihres bisherigen bürgerlichen Lebens. Erstaunlicherweise finden die Menschen um sie herum daran Gefallen, besonders ihr Chef Boris, der ihre Nähe sucht wie nie zuvor. Fast scheint es, als teilten sie alle eine ähnliche, geheime wilde Sehnsucht.

Regie: Nicolette Krebitz

Buch: Nicolette Krebitz

Kamera: Reinhold Vorschneider

Ton: Christoph Schilling

Schnitt: Bettina Böhler

Kostümbild: Tabassom Charaf

Ausstattung: Sylvester Koziolek

Musik: Terranova, James Blake

Produzenten: Bettina Brokemper

Besetzung: Lilith Stangenberg, Georg Friedrich, Silke Bodenbender, Saskia Rosendahl, Kotti Yun, Laurie Young, Pit Bukowski, Nelson und Cossa (Wölfe), Benedikt Lay, Frowin Wolter, Hermann Beyer, Anne-Kathrin Gummich

Sebastian Koch (Film Nebel im August)

Darstellerpreis

Sebastian Koch (Film Nebel im August)

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Nach einer wahren Begebenheit – Süddeutschland, Anfang der 1940er Jahre. Der 13-jährige Ernst Lossa, Sohn fahrender Händler und Halbwaise, ist ein aufgeweckter, aber unangepasster Junge. Die Kinder- und Erziehungsheime, in denen er bisher lebte, haben ihn als „nicht erziehbar“ eingestuft und schieben ihn schließlich wegen seiner rebellischen Art in eine Nervenheilanstalt ab. Nach kurzer Zeit bemerkt er, dass unter der Klinikleitung von Dr. Veithausen Insassen getötet werden. Er setzt sich zur Wehr und versucht, den behinderten Patienten und Mitgefangenen zu helfen. Schließlich plant er die Flucht, gemeinsam mit Nandl, seiner ersten Liebe. Doch Ernst befindet sich in großer Gefahr, denn Klinikleitung und Personal entscheiden über Leben und Tod der Kinder…

Regie: Kai Wessel

Buch: Holger Karsten Schmidt basierend auf dem Roman von Robert Domes

Kamera: Hagen Bogdanski

Ton: Heinz K. Ebner

Schnitt: Tina Freitag

Kostümbild: Esther Amunser

Ausstattung: Christoph Kanter

Musik: Martin Todsharow

Produzenten: Ulrich Limmer

Besetzung: Ivo Pietzcker, Sebastian Koch, Jule Hermann, Fritzi Haberlandt, Thomas Schubert, Henriette Confurius, Branko Samarovski, David Bennent, Karl Markovics, Patrick Heyn, Christian Redl

Adolf Winkelmann (Film Junges Licht)

Preis des Oberbürgermeisters

Adolf Winkelmann (Film Junges Licht)

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Die 60er Jahre, ein Sommer im Ruhrgebiet. Der Krieg ist vorbei. Das Ruhrgebiet sorgt mit Kohle und Stahl für das Wirtschaftswunder und den Fortschritt der gesamten Republik. Die Gastarbeiter sind schon da und Tante-Emma-Läden noch rentabel; Rauchen gilt nicht als gesundheitsgefährdend und Currywurst als nahrhaft. Während die Männer unter Tage malochen, vertreiben sich die Jungen ihre Zeit mit Zigaretten, Bier und

Obszönitäten.

Doch der 12-jährige Julian ist anders. Er kümmert sich liebevoll um seine kleine Schwester, schmiert Brote für seinen Vater und dient sonntags in der Messe. Mit Neugier beobachtet er, was um ihn herum geschieht. Besonders angetan hat es ihm die frühreife Nachbarstochter Marusha, die jedoch nicht nur den Jungen fasziniert. Als sich die latente erotische Spannung an einem heißen Sommertag plötzlich entlädt, gerät das Leben von Julian und seiner Familie aus der Bahn. Daraufhin packt er seine Sachen, läuft von zu Hause weg und vertraut sich dem Pfarrer an. Aber kann man überhaupt die Sünden eines anderen beichten?

Regie: Adolf Winkelmann

Buch: Nils Beckmann, Till Beckmann, Adolf Winkelmann

Kamera: David Slama

Ton: Matthias Lempert

Schnitt: Rudi Heinen, Adolf Winkelmann

Kostümbild: Martina Schall

Ausstattung: Thorsten Sabel

Musik: Tommy Finke

Produzent: Christiane Schäfer, Michael Smeaton

Lena Urzendowsky (Film Das weiße Kaninchen)

Preis des Saarländischen Rundfunks

Lena Urzendowsky (Film Das weiße Kaninchen)

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Sara ist 13, und schüchtern, wenn es um Jungs geht. Sie entdeckt, wie einfach man im Netz Kontakt knüpfen kann. Hier findet sie Benny, 17, der gerne online spielt und Tiere liebt – und den gutaussehenden

Kevin. Im Chat fühlt sich Sara sicher und wertgeschätzt. Sie freut sich, als Kevin sie auch in der realen Welt treffen will. Virtuos spielt der Ältere mit den Gefühlen des jungen Mädchens. Um seine Zuneigung zu halten, schickt das verliebte Mädchen ihm die gewünschten offenherzigen Fotos. Zu spät erkennt sie, dass Kevins Interesse nicht ihren Gefühlen gilt. Indem er droht, die Fotos ins Netz zu stellen, will er erotische Videos von ihr erpressen. Verzweifelt vertraut sich Sara ihrem anderen Chat-Freund Benny an. Der weiß tatsächlich Rat: Sein Vertrauenslehrer Keller hat Erfahrung darin, Schülern aus solchen Fallen herauszuhelfen. Sara kann nicht wissen, dass Benny von sich selbst redet, Familienvater Simon Keller, Lehrer,

Mitte 40. Mit Einfühlungsvermögen und seiner

medienpädagogischen Kompetenz will Keller Sara aus ihrer Notlage helfen, lässt aber Polizei oder Saras Eltern außen vor. Stattdessen bietet er Sara an, Kevin auf frischer Tat zu ertappen und dann zu melden. Die Polizei arbeitet daran, Täter aufzuspüren, die unter

falscher Identität den Kontakt zu Kindern suchen. Auch Kevin ist im Visier.Sara schenkt Keller ihr Vertrauen, der sie sogar zu einem abgelegenen Pferdehof mitnimmt und verspricht, sie bei dem Treffen mit

Kevin zu beschützen. Doch er kommt zu spät und verhindert nicht, dass Kevin sie gewaltsam zu sexuellen Handlungen nötigt und dabei filmt. Sara ist am Boden zerstört. Als die Polizei ins Spiel kommt, muss Simon Keller den Beamten klarmachen, dass er sich nur aus pädagogischen Beweggründen

unter falscher Flagge im Netz bewegt und

Minderjährige gerade davor bewahren will,

Opfer von Cybergrooming zu werden...

Regie: Florian Schwarz

Buch: Michael Proehl, Holger Karsten Schmidt

Kamera: Philipp Sichler

Ton: Michael Eiler

Schnitt: Florian Drechsler

Kostümbild: Ivana Milos

Ausstattung: Károly Pákozdy

Musik: Florian van Volxem, Sven Rossenbach

Produzenten: Dr. Simone Höller, Michael Smeaton

Besetzung: Devid Striesow, Lena Urzendowsky, Shenja Lacher, Louis Hofmann, Samia Chancrin, Christoph Schechinger, Julia Jäger, Patrick Heyn, Anja Schiffel, Eva Nürnberg, Martin Kiefer, Anneke Schwabe, Emilia Eidt, Schimmelpfennig, Lutz Blochberger

Ivo Pietzcker (Film Nebel im August)

Preis des Saarländischen Rundfunks

Ivo Pietzcker (Film Nebel im August)

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Nach einer wahren Begebenheit – Süddeutschland, Anfang der 1940er Jahre. Der 13-jährige Ernst Lossa, Sohn fahrender Händler und Halbwaise, ist ein aufgeweckter, aber unangepasster Junge. Die Kinder- und Erziehungsheime, in denen er bisher lebte, haben ihn als „nicht erziehbar“ eingestuft und schieben ihn schließlich wegen seiner rebellischen Art in eine Nervenheilanstalt ab. Nach kurzer Zeit bemerkt er, dass unter der Klinikleitung von Dr. Veithausen Insassen getötet werden. Er setzt sich zur Wehr und versucht, den behinderten Patienten und Mitgefangenen zu helfen. Schließlich plant er die Flucht, gemeinsam mit Nandl, seiner ersten Liebe. Doch Ernst befindet sich in großer Gefahr, denn Klinikleitung und Personal entscheiden über Leben und Tod der Kinder…

Regie: Kai Wessel

Buch: Holger Karsten Schmidt basierend auf dem Roman von Robert Domes

Kamera: Hagen Bogdanski

Ton: Heinz K. Ebner

Schnitt: Tina Freitag

Kostümbild: Esther Amunser

Ausstattung: Christoph Kanter

Musik: Martin Todsharow

Produzenten: Ulrich Limmer

Besetzung: Ivo Pietzcker, Sebastian Koch, Jule Hermann, Fritzi Haberlandt, Thomas Schubert, Henriette Confurius, Branko Samarovski, David Bennent, Karl Markovics, Patrick Heyn, Christian Redl

24 Wochen

Preis der Saarland Medien GmbH

24 Wochen

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Die Bühne, das Scheinwerferlicht – Astrid lebt und liebt ihren Beruf als Kabarettistin mit Hingabe, während ihr Mann und Manager Markus sie gelassen und gekonnt unterstützt. Doch als die beiden ihr zweites Kind erwarten, wird ihr sonst so durchgetaktetes Leben unerwartet aus der Bahn geworfen: Bei einer Routineunter-

suchung wird Trisomie 21 festgestellt. Zunächst wissen beide nicht, wie sie damit umgehen sollen, doch sie entscheiden sich gemeinsam für ein Leben mit Down-Syndrom.

Mit der gleichen Stärke, mit der sie bisher ihren Alltag in der Öffentlichkeit gemeistert haben, bereiten sich die zukünftigen Eltern auf ein Leben mit einem behinderten Kind vor. Unverdrossen stellen sie sich dem Unverständnis und den hilflosen Reaktionen im Freundes- und Verwandtenkreis. Bald verliert die Diagnose ihren Schrecken und die Vorfreude auf das gemeinsame Kind kehrt zurück.

Als dann im sechsten Schwangerschaftsmonat eine weitere Untersuchung das ganze Ausmaß der Behinderung sichtbar macht, trifft diese Nachricht die Eltern umso härter und das Kartenhaus aus Mut und Optimismus droht zusammenzustürzen.

Wieder wollen Astrid und Markus alle Entscheidungen gemeinsam treffen, wieder wollen sie einen Weg finden. Aber die Prognose ist jetzt ungleich komplexer. Plötzlich stehen sie vor einem Gewissenskonflikt.

Sie müssen entscheiden ein schwer behindertes Kind zur Welt zu bringen oder die Schwangerschaft im sechsten Monat zu beenden. Im Staffellauf zwischen Diagnosen und Ratschlägen trennen sich ihre Meinungen. Wer kann wissen, ob das Kind wirklich leiden, ob sein Leben lebenswert sein wird? Die Suche nach der richtigen Antwort stellt alles in Frage: die Beziehung, den Wunsch nach einem Kind, ein Leben nach Plan. Umgeben von medizinischem Fachpersonal, Statistiken und Prognosen wird Astrid bewusst, dass nur sie, die ihr Kind in sich trägt, die Entscheidung treffen kann.

Regie: Anne Zohra Berrached

Buch: Carl Gerber, Anne Zohra Berrached

Kamera: Friede Clausz

Ton: Aljoscha Haupt

Schnitt: Denys Darahan

Kostümbild: Bettina Werner

Ausstattung: Janina Schimmelbauer, Fabian Reber

Musik: Jasmin Reuter

Produzenten: Tobias Büchner, Melanie Berke, Thomas Kufus

Besetzung: Julia Jentsch, Bjarne Mädel, Johanna Gastdorf, Emilia Pieske, Maria Dragus

Preisträger 2015

Der Staat gegen Fritz Bauer

Hauptpreis

Der Staat gegen Fritz Bauer

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Deutschland 1957. Während die junge Bundesrepublik die NS-Zeit hinter sich lassen will, kämpft ein Mann unermüdlich dafür, die Täter im eigenen Land vor Gericht zu stellen: Zwölf Jahre nach Kriegsende erhält der kompromisslose Generalstaatsanwalt Fritz Bauer den entscheidenden Hinweis darauf, wo sich der frühere SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann versteckt halten soll.

Gemeinsam mit dem jungen Staatsanwalt Karl Angermann beginnt Bauer, die Hintergründe zu recherchieren. Doch es formiert sich Widerstand bis in die höchsten Kreise: In seiner eigenen Behörde verschwinden immer wieder Akten und auch Oberstaatsanwalt Ulrich Kreidler und BKA-Mitarbeiter Paul Gebhardt behindern den unliebsamen Bauer in seinen Ermittlungen.

Ein scheinbar aussichtsloser Kampf gegen unsichtbare Gegner beginnt, doch Bauer und Angermann geben nicht auf, wohl wissend, dass ihnen die Jagd auf Eichmann sowohl beruflich als auch privat alles abverlangen wird.

Regie: Lars Kraume

Buch: Lars Kraume, Oliver Guez

Kamera: Jens Harant

Ton: Stefan Soltau

Schnitt: Barbara Gies

Kostümbild: EstherWalz

Ausstattung: Cora Pratz

Musik: Julian Maas, Christoph M. Kaiser

Produzent: Thomas Kufus

Besetzung: Burghart Klaußner, Ronald Zehrfeld, Lilith Stangenberg, Sebastian Blomberg, Jörg Schüttauf, Laura Tonke, Götz Schubert, Rüdiger Klink, Michael Schenk, Dani Levy, Paulus Manker, Matthias Weidenhöfer, Robert Atzorn, Cornelia Gröschel

Martina Gedeck (Film Das Ende der Geduld)

Darstellerpreis

Martina Gedeck (Film Das Ende der Geduld)

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Im Zentrum der fiktionalen Geschichte steht die Jugendrichterin Corinna Kleist im Kampf um einen Fall, der ihr sehr nahe geht: Sie legt sich mit dem 21-jährigen lntensivtäter Nazir an, dem libanesischen Clan-Boss, der über die Drogengeschäfte in der Berliner Hasenheide herrscht.

Für dessen kleinen Bruder Rafiq, der bald 14 und somit strafmündig wird, versucht sie, Verantwortung zu übernehmen - er war als Drogenkurier für Nazir unterwegs. Der schmächtige Junge wird ihre Mission. Rafiq eine Chance zu geben, heißt für die Jugendrichterin, ihm einen Denkzettel zu verpassen. Doch daraus entwickelt sich neues Unrecht. Corinna Kleist tritt eine Lawine ungekannter Gewalt los, die eine junge Liebe zerstört und ihre Vision bedroht.

Regie: Christian Wagner

Buch: Stefan Dähnert

Kamera: Jaan Marsik

Ton: Patrick Veigel

Schnitt: Heike Gnida

Kostümbild: Gudrun Schretzmeier

Musik: Antoni Komasa-Lazarkiewicz

Produzenten: Uli Putz, Jakob Claussen, Christian Wagner

Besetzung: Martina Gedeck, Jörg Hartmann, Sascha A. Gersak, Sesede Teryzian, Mohamend lssa

Burghart Klaußner (Film Der Staat gegen Fritz Bauer)

Darstellerpreis

Burghart Klaußner (Film Der Staat gegen Fritz Bauer)

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Deutschland 1957. Während die junge Bundesrepublik die NS-Zeit hinter sich lassen will, kämpft ein Mann unermüdlich dafür, die Täter im eigenen Land vor Gericht zu stellen: Zwölf Jahre nach Kriegsende erhält der kompromisslose Generalstaatsanwalt Fritz Bauer den entscheidenden Hinweis darauf, wo sich der frühere SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann versteckt halten soll.

Gemeinsam mit dem jungen Staatsanwalt Karl Angermann beginnt Bauer, die Hintergründe zu recherchieren. Doch es formiert sich Widerstand bis in die höchsten Kreise: In seiner eigenen Behörde verschwinden immer wieder Akten und auch Oberstaatsanwalt Ulrich Kreidler und BKA-Mitarbeiter Paul Gebhardt behindern den unliebsamen Bauer in seinen Ermittlungen.

Ein scheinbar aussichtsloser Kampf gegen unsichtbare Gegner beginnt, doch Bauer und Angermann geben nicht auf, wohl wissend, dass ihnen die Jagd auf Eichmann sowohl beruflich als auch privat alles abverlangen wird.

Regie: Lars Kraume

Buch: Lars Kraume, Oliver Guez

Kamera: Jens Harant

Ton: Stefan Soltau

Schnitt: Barbara Gies

Kostümbild: EstherWalz

Ausstattung: Cora Pratz

Musik: Julian Maas, Christoph M. Kaiser

Produzent: Thomas Kufus

Besetzung: Burghart Klaußner, Ronald Zehrfeld, Lilith Stangenberg, Sebastian Blomberg, Jörg Schüttauf, Laura Tonke, Götz Schubert, Rüdiger Klink, Michael Schenk, Dani Levy, Paulus Manker, Matthias Weidenhöfer, Robert Atzorn, Cornelia Gröschel

Julian Maas und Christoph M. Kaiser (Film Der Staat gegen Fritz Bauer)

Preis des Oberbürgermeisters

Julian Maas und Christoph M. Kaiser (Film Der Staat gegen Fritz Bauer)

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Deutschland 1957. Während die junge Bundesrepublik die NS-Zeit hinter sich lassen will, kämpft ein Mann unermüdlich dafür, die Täter im eigenen Land vor Gericht zu stellen: Zwölf Jahre nach Kriegsende erhält der kompromisslose Generalstaatsanwalt Fritz Bauer den entscheidenden Hinweis darauf, wo sich der frühere SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann versteckt halten soll.

Gemeinsam mit dem jungen Staatsanwalt Karl Angermann beginnt Bauer, die Hintergründe zu recherchieren. Doch es formiert sich Widerstand bis in die höchsten Kreise: In seiner eigenen Behörde verschwinden immer wieder Akten und auch Oberstaatsanwalt Ulrich Kreidler und BKA-Mitarbeiter Paul Gebhardt behindern den unliebsamen Bauer in seinen Ermittlungen.

Ein scheinbar aussichtsloser Kampf gegen unsichtbare Gegner beginnt, doch Bauer und Angermann geben nicht auf, wohl wissend, dass ihnen die Jagd auf Eichmann sowohl beruflich als auch privat alles abverlangen wird.

Regie: Lars Kraume

Buch: Lars Kraume, Oliver Guez

Kamera: Jens Harant

Ton: Stefan Soltau

Schnitt: Barbara Gies

Kostümbild: EstherWalz

Ausstattung: Cora Pratz

Musik: Julian Maas, Christoph M. Kaiser

Produzent: Thomas Kufus

Besetzung: Burghart Klaußner, Ronald Zehrfeld, Lilith Stangenberg, Sebastian Blomberg, Jörg Schüttauf, Laura Tonke, Götz Schubert, Rüdiger Klink, Michael Schenk, Dani Levy, Paulus Manker, Matthias Weidenhöfer, Robert Atzorn, Cornelia Gröschel

Jan Georg Schütte (Film Altersglühen – Speed Dating für Senioren)

Preis der Saarland Medien GmbH

Jan Georg Schütte (Film Altersglühen – Speed Dating für Senioren)

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

13 Menschen zwischen Ende 60 und Mitte 80: Sie haben schon vieles erlebt in ihren Leben. Jeder hat seine ganz eigenen Hoffnungen, Wünsche, Konflikte und Probleme. Was sie eint, ist die Sehnsucht nach Nähe - nach einem liebenden, liebenswerten Partner und der etwas ungewöhnliche Weg, den sie gewählt haben, um ihrer Einsamkeit zu entkommen: ein Speed Dating. Sie wagen sich also zu einer Veranstaltung, bei der sich jeweils ein Mann und eine Frau gegenübersitzen und nur sieben Minuten Zeit haben, einander kennenzulernen und öffnen sich mutig in immer neuen Konstellationen einem fremden Gegenüber. Ertönt ein Glöckchen, rückt die Frau einen Tisch weiter - zum nächsten Gespräch und zum nächsten Mann, der noch ein Fremder ist und so viel mehr werden könnte. Es ist eine Konstellation, die Mut erfordert, und nicht jeder fühlt sich auf Anhieb wohl in diesem Rahmen.

Die Männer in der Runde: Johann Schäfer würde am liebsten gleich wieder nach Hause gehen, doch hat er seiner geliebten Frau kurz vor ihrem Tod versprechen müssen, nicht lange alleine zu bleiben. Entschieden unwillig macht sich auch Kurt Mailand auf den Weg zum Speed Dating, vorangetrieben von seinem Freund und Laubenmitbewohner Volker Hartmann. Der pensionierte Lehrer Helge Löns, der russische Romantiker Sergej Stern und der lebensfrohe Ex-Museumswärter Hartmut Göttsche - mit

84 der Senior der Runde - komplettieren das Männeraufgebot.

Die suchenden Frauen: Dass die Frauen in der Überzahl sind, liegt an Hilde Matysek: Sie ist die Mutter des Veranstalters und will sich einmal anschauen, was ihr Sohn beruflich so macht. Alle anderen Frauen haben sich offiziell für das Speed Dating angemeldet, und das aus ganz unterschiedlichen Erwägungen. Clara Bayer sucht einen Begleiter für eine Russlandreise, die ehemals gut betuchte Edith Wielande einen Partner mit deutlich mehr Geld, als sie mittlerweile hat. Die Ex-Verlegerin Martha Schneider sehnt sich nach Berührung, Christa Nausch nach einem Mann, der in jeder Hinsicht vitaler ist als ihr Gatte. Und während Leni Faupel Selbstgedichtetes vorträgt, geht Ex-Karrierefrau Maria Koppel lieber auf Distanz: Ein Partner nach ihrer Kragenweite findet sich doch eher nicht bei einem Speed Dating - oder etwa doch?

Regie: Jan Georg Schütte

Buch: Jan Georg Schütte

Kamera: Carol Burandt von Kameke

Ton: Volker Zeigermann

Schnitt: Ulf Albert

Kostümbild: Susann Günther

Ausstattung: Iris Trecher-Lorenz

Musik: Gary Marlowe, Daniel Hoffknecht

Produzent: Michael Eckelt

Besetzung: Mario Adorf, Senta Berger, Victor Choulman, Jörg Gudzuhn, Michael Gwisdek, Matthias Habich, Brigitte Janner, Gisela Keiner, Hildegard Sehmahl, Christine Schorn, Jochen Stern, llse Strambowski, Angela Winkler, Jan Georg Schütte

Preisträger 2014

Traumland

Hauptpreis

Traumland

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Heiligabend in Zürich. Tiefster Winter und eine verschneite Großstadt. Männer und Frauen, die in gut situierten Verhältnissen leben.

So zum Beispiel der geschiedene Rolf – er gibt sich alle Mühe, den Kontakt zu seiner Tochter wieder aufzubauen. Und die schwangere Lena, die mit ihrem Mann und dem kleinen Sohn ein scheinbar intaktes Familienleben führt. Während die Sozialarbeiterin Judith wie jeden Tag ihren harten Job zu meistern hat, traut sich die verwitwete Spanierin Maria endlich, ihren Bekannten zu einem romantischen Abendessen einzuladen.

Im Laufe dieses einen Tages treffen sie alle auf die im Rotlichtmilieu arbeitende Bulgarin Mia. Die Begegnungen mit der jungen Frau lassen sämtliche Fassaden bröckeln – und nach und nach kommen Lügen, Begehren, Schmerz und die Sehnsucht nach Nähe und echter Verbundenheit zum Vorschein…

Regie: Petra Volpe

Buch: Petra Volpe

Kamera: Judith Kaufmann

Ton: Marco Teufen

Schnitt: Hansjörg Weißbrich

Szenenbild: Su Erdt

Kostümbild: Linda Harper

Musik: Sascha Ring

Produzenten: Lukas Hobi, Reto Schaerli

Co-Produzenten: Stefan Schubert, Yildiz Özcan

Besetzung: Luna Zimic Mijovic, André Jung, Ursina Lardi, Marisa Paredes, Devid Striesow, Bettina Stucky, Stefan Kurt

u.v.a.m.

Katharina Schüttler, Sebastian Blomberg und Devid Striesow (Film Zeit der Kannibalen)

Darstellerpreis

Katharina Schüttler, Sebastian Blomberg und Devid Striesow (Film Zeit der Kannibalen)

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Öllers (Devid Striesow) und Niederländer (Sebastian Blomberg) haben alles im Griff. Seit sechs Jahren touren die erfolgreichen Unternehmensberater durch die dreckigsten Länder der Welt, um den Profithunger ihrer Kunden zu stillen. Ihr Ziel scheint nah: endlich in den Firmenolymp aufsteigen, endlich Partner werden!

Als sie erfahren, dass ihr Teamkollege Hellinger den ersehnten Karriereschritt gemacht hat, liegen die Nerven blank. Denn „up or out“ ist das Prinzip. Dass Hellinger sich bald aus ungeklärten Gründen aus dem Bürofenster stürzt, hilft ihnen auch nicht weiter.

Ausgerechnet die junge, ehrgeizige Bianca März (Katharina Schüttler) rückt für ihn nach. Öllers und Niederländer sind genervt, Sarkasmus macht sich breit, Neurosen brechen aus. Der Kampf um das Überleben in der Company geht an die Substanz – die Zeit der Kannibalen bricht an.

Regie: Johannes Naber

Buch: Stefan Weigl

Kamera: Pascal Schmit

Ton: André Zacher

Schnitt: Ben von Grafenstein

Szenenbild: Tim Pannen

Kostümbild: Juliane Maier

Musik: Cornelius Schwehr

Produzentin: Milena Maitz

Co-Produzenten: Andrea Hanke, Georg Steinert, Cornelius Conrad

Besetzung: Devid Striesow, Sebastian Blomberg,

Katharina Schüttler, Romesh Ranganthan, Steve Ellery, Jaymes Butler

u.v.a.m.

Corinna Harfouch (Film Der Fall Bruckner)

Preis des Oberbürgermeisters

Corinna Harfouch (Film Der Fall Bruckner)

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Katharina Bruckner (Corinna Harfouch) ist Sozialpädagogin. Mit fünfundzwanzig Dienstjahren im Sozial- und Jugendamt ist sie eine erfahrene Kollegin. Sie ist anerkannt und geachtet. Man ruft sie, wenn´s knifflig wird. Die Kollegen mögen ihre ruhige Sachlichkeit, begegnen ihr mit respektvoller Distanz.

Knifflig ist zurzeit auch ihre Ehe. Bei den Familien, die sie betreut, hat sie stets alle Antennen auf Empfang, aber in der eigenen Familie, da wirkt sie wie blind und wie taub. Nicht einmal der plötzliche Auszug ihrer gemeinsamen Tochter mit dem Enkelkind hat sie beunruhigt. Alles ist erklärbar.

Auf dem Weg nach Hause in der Straßenbahn sieht sie ihren Mann Uwe (Bernhard Schütz), der eigentlich in Wien sein soll, mit einer jungen Frau die Straße entlang gehen. Eine Momentaufnahme, doch welche Schlüsse soll sie daraus ziehen?

Im Büro beschäftigt sie gerade der Fall einer jungen Architektin Jaqueline Bremer (Christiane Paul) mit ihrem Sohn Joe (Elon Baer). Die beruflich engagierte Mutter stellt ihr Kind im schulpsychiatrischen Dienst vor. Schwierig sei das Kind, unberechenbar, aber es gäbe doch Medikamente für so etwas. Der Fall Bremer teilt die Kollegen. Katharina Bruckner vermutet Misshandlung und will den Fall sofort verfolgen. Was ist, wenn sie sich irrt?

Aber Katharina Bruckner ist Profi, Profi und Mutter. Zum Erstaunen aller Kollegen wird sie verhindern, dass die Frau, die sie gerade der Kindesmisshandlung überführt hat, ihren Sohn für immer verliert. Katharina Bruckner weiß, wie es sich anfühlt, ein Kind zu verlieren.

Regie: Urs Egger

Buch: Hans-Ullrich Krause, Cooky Ziesche

Kamera: Jakub Bejnarowicz

Ton: Michael Eiler

Schnitt: Andrea Mertens

Szenenbild: Tom Hornig

Kostümbild: Heike Hütt

Musik: Ina Siefert, Nellis du Biel

Produzent: Peter Hartwig

Besetzung: Corinna Harfouch, Christiane Paul, Elon Baer, Maximilian von Pufendorf, Meike Droste, Ronald Kukulies, Claudia Eisinger, Leander Nitsche, Bernhard Schütz, Sanne Schnapp, Malina Ebert, Ibrahima Sanogo, Michael Sideris u.v.a.m.

Jördis Triebel (Film Westen)

Preis des Oberbürgermeisters

Jördis Triebel (Film Westen)

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Nelly Senff (Jördis Triebel) wartet mit ihrem kleinen Sohn Alexej (Tristan Göbel) auf den Mann, der sie über die Grenze bringen wird, in den Westen, in die Freiheit. Kaum angekommen, wird sie dort von den alliierten Geheimdiensten durchleuchtet. Scheinbar gibt es ein paar dunkle Punkte in ihrer Vergangenheit. Doch die selbstbewusste Nelly will niemandem mehr Rechenschaft ablegen. Besonders ein US-Offizier ist beeindruckt von dieser starken Frau, die nichts weiter als ihre Freiheit will und die um ihren Stolz und ihre Würde kämpft. Aber da ist auch noch der mysteriöse Hans (Alexander Scheer), der Interesse an ihr zeigt und sich rührend um die Beiden kümmert...

Regie: Christian Schwochow

Buch: Heide Schwochow

Kamera: Frank Lamm

Ton: Jörg Kidrowski

Schnitt: Jens Klüber

Szenenbild: Tim Pannen

Kostümbild: Kristin Schuster

Musik: Lorenz Dangel

Produzenten: Thomas Kufus, Katrin Schlösser, Christoph Friedel

Besetzung: Jördis Triebel, Alexander Scheer,

Tristan Göbel, Jacky Ido, Anja Antonowicz

u.v.a.m.

Judith Kaufmann (Film Traumland)

Preis der Saarland Medien GmbH

Judith Kaufmann (Film Traumland)

Kurzinhalt & Besetzung

Kurzinhalt

Heiligabend in Zürich. Tiefster Winter und eine verschneite Großstadt. Männer und Frauen, die in gut situierten Verhältnissen leben.

So zum Beispiel der geschiedene Rolf – er gibt sich alle Mühe, den Kontakt zu seiner Tochter wieder aufzubauen. Und die schwangere Lena, die mit ihrem Mann und dem kleinen Sohn ein scheinbar intaktes Familienleben führt. Während die Sozialarbeiterin Judith wie jeden Tag ihren harten Job zu meistern hat, traut sich die verwitwete Spanierin Maria endlich, ihren Bekannten zu einem romantischen Abendessen einzuladen.

Im Laufe dieses einen Tages treffen sie alle auf die im Rotlichtmilieu arbeitende Bulgarin Mia. Die Begegnungen mit der jungen Frau lassen sämtliche Fassaden bröckeln – und nach und nach kommen Lügen, Begehren, Schmerz und die Sehnsucht nach Nähe und echter Verbundenheit zum Vorschein…

Regie: Petra Volpe

Buch: Petra Volpe

Kamera: Judith Kaufmann

Ton: Marco Teufen

Schnitt: Hansjörg Weißbrich

Szenenbild: Su Erdt

Kostümbild: Linda Harper

Musik: Sascha Ring

Produzenten: Lukas Hobi, Reto Schaerli

Co-Produzenten: Stefan Schubert, Yildiz Özcan

Besetzung: Luna Zimic Mijovic, André Jung, Ursina Lardi, Marisa Paredes, Devid Striesow, Bettina Stucky, Stefan Kurt

u.v.a.m.

Preisträger 2013

Hauptpreis

Freier Fall

Darstellerpreis

Nadja Uhl und Senta Berger (Film Operation Zucker)

Preis des Oberbürgermeisters

Hanno Koffler und Max Riemelt (Film Freier Fall)

Preis der Saarland Medien GmbH

Edin Hasanovic (Film Schuld sind immer die anderen)

Preisträger 2012

Hauptpreis

Ein Jahr nach morgen

Darstellerpreis

Barbara Auer und Ina Weisse (Film Das Ende einer Nacht)

Preis des Oberbürgermeisters

Gerti Drassl und Gerhard Liebmann (Film Das Wunder von Kärnten)

Preis der Saarland Medien GmbH

Karl Markovics (Film Atmen)

Preisträger 2011

Hauptpreis

Unter dir die Stadt

Darstellerpreis

Nicolette Krebitz (Film Unter dir die Stadt)

Preis des Oberbürgermeisters

Anna Loos (Film Die Lehrerin)

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