Filmpreis

Die Jury

Juryvorsitz 2026: Sönke Wortmann

Die Jury

Hauptjury

Die Jury wählt aus den von der Vorjury vorgelegten Einreichungen die Finalistenfilme, die um den Günter Rohrbach Filmpreis konkurrieren. Die Jury besteht aus unabhängigen Sachverständigen, die von der Kreisstadt Neunkirchen bestimmt werden.

Sönke Wortmann

Sönke Wortmann

Juryvorsitz 2026

Vita

Sönke Wortmann, 1959 in Marl (Nordrhein-Westfalen) geboren, strebte zunächst eine Karriere als Fußballprofi an, bevor er 1983 sein Regie-Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film in München begann. Heute gilt er als einer der erfolgreichsten deutschen Regisseure der Gegenwart und hat mit seinen Filmen das deutsche Kino nachhaltig geprägt.

Sönke Wortmann beweist ein Händchen für intelligente Komödien. So kann er sich ab Mitte der neunziger Jahre mit seinen Kassenknüllern „Kleine Haie“ und „Der bewegte Mann“ feiern lassen. Die spielerische Leichtigkeit seiner Inszenierungen, grandios kombiniert mit technischer Perfektion und Sinn für gutes Timing sind das Geheimnis seines Erfolges. Mit Filmen wie „Der Campus“ und der Fußballkomödie „Das Wunder von Bern“ festigt er seinen Ruf als einer der erfolgreichsten deutschen Regisseure. Auch spätere Publikumserfolge wie „Frau Müller muss weg!“ und „Contra“ zeigen seine Fähigkeit, Unterhaltung mit gesellschaftlicher Beobachtung und pointiertem Humor zu verbinden.

Foto: Till Brönner

Oliver Hottong

Oliver Hottong

Jurymitglied seit 2024

Vita

Oliver Hottong ist Journalist und Filmexperte beim Saarländischen Rundfunk. Er studierte Germanistik und Musikwissenschaft mit Schwerpunkt Film und Medienanalyse. Für den Saarländischen Rundfunk hat er mehrere Filmfestivals berichterstattend, moderierend und organisierend begleitet.

Seit vielen Jahren ist er Mitglied der Drehbuchjury des Filmfestivals Max Ophüls Preis. Jüngst hat er eine fiktionale Webserie für den SR betreut.

Uli Aselmann

Uli Aselmann

Jurymitglied seit 2012

Vita

Der gebürtige Hamburger Uli Aselmann gründete 1997 die film gmbh in München, sowie in den folgenden Jahren die Tochterfirmen a.pictures film & tv.production gmbh in Hamburg, die film gmbh WEST in Köln und die film gmbh BERLIN. Aselmann ist geschäftsführender Gesellschafter und Produzent dieser Firmen. Die Unternehmen haben weit über 100 TV- und Kinoproduktionen realisiert, von denen viele für internationale und nationale Preise nominiert und in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet wurden. (Mehr Info: www.diefilmgmbh.de)

Uli Aselmann ist Kinosektionsvorstand und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Allianz Deutscher Produzenten - Film & Fernsehen, seit Februar 2009 Präsidiumsmitglied der Filmförderungsanstalt (FFA) und Mitglied der Deutschen Filmakademie.

Jürgen Fried

Jürgen Fried

Jurymitglied seit 2011

Vita

Der ehemalige Oberbürgermeister der Kreisstadt Neunkirchen und Vorsitzende der Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung ist 1953 in Neunkirchen geboren und machte sein Abitur am Gymnasium am Krebsberg. Nach dem Wehrdienst folgte das Jura-Studium in Saarbrücken. Als angestellter Rechtsanwalt und späterer Sozius wirkte er in der Kanzlei Thommes & Böhmert, bis er 2000 zum Bürgermeister der Kreisstadt Neunkirchen berufen wurde. Dieses Amt hatte er bis zu seiner Wahl zum Oberbürgermeister 2009 inne.

Aber auch im Filmbereich hat Jürgen Fried selbst Erfahrungen gesammelt. In den 90er Jahren war er gemeinsam mit dem Neunkircher Filmschaffenden Günther Ruschel Gründer und Mitinhaber der Filmproduktionsgesellschaft Ruschel und Fried. In dieser Phase entstand u.a. der Kurzfilm „Totenglocken im Walzertakt“ (Max-Ophüls-Festival).

Thomas Reinhardt

Thomas Reinhardt

Jurymitglied seit 2011

Vita

Der Redakteur, Buchautor und Fotograf hat sich seit nunmehr 25 Jahren dem Kino verschrieben. Als langjähriger, erfahrener Kinoredakteur bei der Saarbrücker Zeitung qualifizierte er sich im Saarland für die Jury des Günter Rohrbach Filmpreises.

Mehrere Jahre saß Thomas Reinhardt auch im Auswahlausschuss für den Saarbrücker Max-Ophüls-Preis. Als Autor hat er unter anderem Bücher wie „20 Jahre Max Ophüls Preis“ und „Das Saarland kocht“ veröffentlicht. In Neunkirchen und Umgebung gab es schon einige Ausstellungen seiner Fotografien.

Ulrich Höcherl

Ulrich Höcherl

Jurymitglied seit 2018

Vita

Ulrich Höcherl (geb. 1957) ist Herausgeber und Chefredakteur des wöchentlich erscheinenden Branchenmagazins „Blickpunkt:Film“ und seiner weiteren Publikationen sowie des Onlineportals blickpunktfilm.de. Er ist zusätzlich Managing Director der Blickpunkt:Film GmbH, die zur Busch Group gehört.

Seit über 25 Jahren verantwortet der Volljurist als Chefredakteur Fachpublikationen im Entertainmentbereich, einige davon hat er konzipiert und in den Markt eingeführt. Zuerst als leitender Chefredakteur des Entertainment Media Verlages, ab 2007 von G+J Entertainment Media, sowie ab Mitte 2014 der Busch Entertainment Media GmbH in München leitete er Fach- und Publikumszeitschriften sowie ihre Onlineportale im Kino-/Film-, Video-, Musik- und Gamesbereich.

Die Vorjury

Vorjury

Die unabhängige Vorjury wählt aus den eingesandten Filmen acht Filme aus, die der Jury vorgelegt werden. Die Mitglieder der Vorjury sind allesamt im Bereich Film und Kultur beheimatet und bringen ihre Kompetenz beim Günter Rohrbach Filmpreis ein.

Barbara Wackernagel-Jacobs

Barbara Wackernagel-Jacobs

Vita

Barbara Wackernagel-Jacobs

Barbara Wackernagel-Jacobs ist Soziologin und Familientherapeutin, war Sozial- und Gesundheitsministerin a.D.

David Lemm

David Lemm

Vita

David Lemm wurde 1979 in Neustadt an der Weinstraße geboren. Nach dem Magisterstudium (Neue deutsche Literaturwissenschaft, Neuere Geschichte und Hispanoamerikanistik) in Saarbrücken war er zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent an der Universität des Saarlandes (Germanistik, Lehrstuhl von Prof. Bogner). Anschließend Bildungsreferent bei der Heinrich-Böll-Stiftung Saar, Honorarkraft für die VHS (Agentur für Lernförderung) sowie freier Mitarbeiter der Saarbrücker Zeitung und des Saarländischen Rundfunks (Hörfunk).

In der Pandemie unterstützte er im Auftrag des RKI als so genannter Containment Scout (Kontaktpersonen-Ermittler) das Kreisgesundheitsamt Neunkirchen, um im Anschluss sein Zweitstudium in Deutsch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien zu beenden. Seit 2024 unterrichtet er am Sozialpflegerischen Berufsbildungszentrum in Saarbrücken. Außerdem berichtet er weiterhin für die Saarbrücker Zeitung über das kulturelle Leben in der Landeshauptstadt.

Anna Reitze

Anna Reitze

Vita

Zunächst arbeitete die gebürtige Saarbrückerin parallel zu ihrem Studium der Psychologie als studentische Aushilfskraft in der Camera Zwo. Bald wurde klar, dass die Arbeit im Bereich der Filmkunst ihre eigentliche Berufung ist, so dass sie von 2010 bis 2012 die Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau durchlief und diese als Landesbeste abschloss. Seitdem leitet sie die Camera Zwo.

Des Weiteren organisiert sie Sonderveranstaltungen wie Reihen, Regiegespräche, Premieren, Lesungen und Auftritte von Stand-Up Künstlerinnen und Künstlern wie z.B. Helene Bockhorst oder Jan Philipp Zymny.

Beim 71. Filmfestival von Locarno (2018) war sie Mitglied der europäischen Jury, im Jahr 2019 stand sie während der Filmkunstmesse der Jugendjury Rede und Antwort.

Zusammen mit einer Kollegin ist sie Sprecherin der saarländischen Kinobetreiber*innen und vertritt deren Interessen.

Thure Riefenstein

Thure Riefenstein

Vita

Thure Riefenstein ist Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor. Seit den frühen 1990er Jahren spielt er Haupt- und Charakterrollen in über 150 Kino- und TV-Produktionen in Europa und den USA.

Er erhielt mehrere Auszeichnungen für seine Regiearbeiten und war Jurymitglied der finalen Runde der International Emmy® Awards, beim Polnischen Filmfestival Los Angeles, Interfilm Berlin oder dem Hagener Kurzfilmfestival.

Seine Arbeiten liefen auf renommierten Festivals wie dem Festival de Cannes, dem Raindance Film Festival (London), dem Rhode Island IFF, dem Filmfest Oldenburg, dem Zurich Film Festival, dem Buenos Aires IFF, oder dem LA Shorts Fest. Darunter finden sich Auszeichnungen wie Golden Czech Lion, Grimme-Preis, Max Ophüls Preis, Satellite Award oder Nominierungen für den Bambi oder den International Emmy® Awards.

Foto: Björn Kommerell

Florian Schmidt

Florian Schmidt

Vita

Florian Schmidt wurde 1998 geboren und kommt aus St. Wendel.

Nach dem Abitur und einem Freiwilligen Sozialen Jahr absolvierte er ein Bachelorstudium der Erziehungswissenschaft und Filmwissenschaft an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, an welches er ein Masterstudium der Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt „Lebenslanges Lernen und Medienbildung“ (Medienpädagogik) anschloss.

In seiner Masterarbeit untersuchte er Bildungspotenziale von Science-Fiction-Filmen aus medienpädagogischer Sicht.

Neben seinem Studium war er in der Medienpädagogik und Mediendidaktik tätig, bspw. bei medienpädagogischen Workshops oder als Hilfskraft für Online-Kurse im Studium generale der JGU Mainz.

2024 absolvierte er ein Praktikum in einer Filmredaktion des ZDF. Es folgte 2025 eine Hospitanz im SR, wo er u.a. Stoffe lektorierte und Filmprojekte bewertete.

Damian Sprenger

Damian Sprenger

Vita

Damian Sprenger ist Lehrkraft an der Staatlichen Realschule Marktheidenfeld und seit Oktober 2023 zudem als Dozent im Filmplenum an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg tätig.

Zuvor arbeitete er als Online-Redakteur bei Blickpunkt:Film (April 2024 bis August 2025) sowie bei THE SPOT media & film (September 2025 bis März 2026). Darüber hinaus war er als Gast in den Film-Podcasts „Projekt:Chaos“ und „Spiegelkabinett Kino“ zu hören.

Sein besonderes Interesse gilt neben der Filmkritik vor allem der Film- und Mediendidaktik sowie der Vermittlung von Filmkultur.

Archiv

Frühere Jurymitglieder

In der Vergangenheit gehörten der Jury zudem folgende Mitglieder an:

Dominik Graf

Dominik Graf

Juryvorsitz 2025

Vita

Dominik Graf geb. 1952, Sohn des Schauspielers Robert Graf und der Schauspielerin und Schriftstellerin Selma Urfer. Zwischen 1974 und 1979 Studium der Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen München (HFF), danach Regisseur und Autor. Filme u.a.: «Tatort: Schwarzes Wochenende» (1986), «Die Katze» (1987), «Die Sieger» (1994), «Tatort: Frau Bu lacht» (1995), «Der Skorpion» (1997), «Der Felsen» (2001), «Hotte im Paradies» (2002), «Der rote Kakadu» (2005), «Eine Stadt wird erpresst» (2006), «Im Angesicht des Verbrechens» (2008/2009), «Polizeiruf 110: Cassandras Warnung» (2011), «Die geliebten Schwestern» (2012), «Fabian oder Der Gang vor die Hunde» (2020). Auszeichnungen u.a.: Bundesfilmpreis für Regie 1988 und Silberne Lola 2022, mehrere Grimme-, Bayerische und Deutsche Fernsehpreise.

Maria Schrader

Maria Schrader

Juryvorsitz 2024

Vita

Maria Schrader studierte am Max-Reinhardt-Seminar in Wien und wandte sich nach ersten Theater-Engagements eigenen Filmprojekten zu. Sie schrieb Drehbücher, führte Ko-Regie und arbeitete als Schauspielerin u.a. mit Margarethe v. Trotta, Doris Dörrie, Max Färberböck und Agnieszka Holland. Für den von Günter Rohrbach produzierten Film ‚Aimee und Jaguar‘ erhielt sie ebenso wie Juliane Köhler einen Silbernen Bären der Berlinale.

Als Regisseurin sorgte sie mit ‚Vor Der Morgenröte‘, einem Film über die Exiljahre von Stefan Zweig, für internationale Aufmerksamkeit und erhielt als erste Deutsche einen Primetime Emmy für die Regie der Netflix-Serie ‚Unorthodox‘.

Ihre melancholische Komödie ‚Ich Bin Dein Mensch‘ lief im Wettbewerb der Berlinale, war deutscher Oscar Beitrag und wurde vielfach ausgezeichnet. Zuletzt drehte Maria Schrader den US-Film ‚She Said‘ über die beiden Reporterinnen der New York Times, die den Machtmissbrauch gegenüber Frauen in Hollywood aufdeckten, woraufhin die #Metoo-Bewegung globale Aufmerksamkeit erlangte.

Iris Berben

Iris Berben

Juryvorsitz 2022

Vita

Iris Berben, 1950 in Detmold geboren und in Hamburg aufgewachsen, gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Schauspielerinnen der deutschen Film- und Fernsehbranche.

Seit ihrem Schauspieldebüt im Jahr 1968 spielte sie in zahlreichen Kino- und TV-Produktionen, unter anderem in „Zwei himmlische Töchter“ (1978), „Sketchup“ (1984-1986), „Das Erbe der Guldenburgs“ (1986-1990), der „Rosa Roth“-Reihe (1994-2013), „Ein mörderischer Plan“ (2000), „Afrika, mon amour“ (2007) und „Krupp – Eine deutsche Familie“ (2009).

Für ihre Rolle als Bertha Krupp war Iris Berben 2010 bei den Emmys als beste Schauspielerin nominiert.

Zuletzt sah man sie in Kinofilmen wie „Traumfrauen“ (2015), „Eddie the Eagle“ (2016), „High Society“ (2017) und „Der Vorname“(2018) sowie in TV-Produktionen wie „Der Wagner-Clan. Eine Familiengeschichte“ (2014), „Das Zeugenhaus“ (2014), „Familie!“(2016), „Die Protokollantin“ (2018), „Hanne“ (2019), „Nicht tot zu kriegen“ (2020) und „Mein Altweibersommer“ (2020), „Das UNWORT“ (2020) und „Unter Freunden stirbt man nicht“ (2020).

Zu ihren kommenden Projekten zählen u.a. die Kinoproduktion „Der Nachname“ (2022) und das internationale Filmprojekt „Triangle of Sadness“.

Für ihre Leistungen wurde Iris Berben vielfach ausgezeichnet, so erhielt sie unter anderem mehrfach den Adolf-Grimme-Preis und die Goldene Kamera sowie den Bambi, die Romy und den Bayerischen Fernsehpreis für ihr Lebenswerk.

Von 2010 – 2019 war sie zudem Präsidentin der Deutschen Filmakademie und vertrat in dieser Position die Interessen der über 1800 kreativen Mitglieder der Filmbranche.

Neben ihrer schauspielerischen Tätigkeit war es Iris Berben immer auch ein Anliegen, in der Öffentlichkeit Haltung zu zeigen

und für Toleranz und Mitmenschlichkeit und gegen das Vergessen, gegen Antisemitismus einzutreten.

Für ihr politisches Engagement erhielt sie unter anderem das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse und wurde vom Zentralrat der Juden in Deutschland mit dem Leo-Baeck-Preis ausgezeichnet. 2013 ehrte sie das Jüdischen Museum Berlin mit dem Preis für Verständigung und Toleranz.

Ulrich Matthes

Ulrich Matthes

Juryvorsitz 2020 und 2021

Vita

Ulrich Matthes hat in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt, beeindruckte auf der Kinoleinwand in Filmen wie DER NEUNTE TAG (Regie Volker Schlöndorff), DER UNTERGANG (Regie Oliver Hirschbiegel), NOVEMBERKIND (Regie Christian Schwochow) und EIN VERBORGENES LEBEN (Regie Terrence Malick). Ulrich Matthes ist seit 2004 festes Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin. Der vielfach preisgekrönte Schauspieler wurde 2012 bereits in den Vorstand der Deutschen Filmakademie gewählt und trat im Februar 2019 die Nachfolge von Iris Berben als deren Präsident an.

Franziska Weisz

Franziska Weisz

Jurymitglied 2020 und 2021

Vita

Die österreichische Filmschauspielerin Franziska Weisz hat durch zahlreiche Rollen in Kino- und Fernsehfilmen Bekanntheit im In-und Ausland erlangt. Zu ihren bekanntesten Filmen zählen „HUNDSTAGE“ (2001) von Ulrich Seidl, „DIE KLAVIERSPIELERIN“ (2001) von Michael Haneke, „HOTEL“ (2004) von Jessica Hausner, „DAS VATERSPIEL“ (2009) von Michael Glawogger und „KREUZWEG“ (2014) von Dietrich Brüggemann. Die Schauspielerin wuchs bei Wien auf. Nach der Erlangung ihrer Matura begann sie, an der Universität Wien Betriebswirtschaftslehre zu studieren. Nach einem weiteren Studium in England konzentriert Franziska Weisz sich heute vor allem auf ihre Schauspielkarriere. Viele der Spielfilme, in denen sie mitgewirkt hat, liefen im Berlinale-Wettbewerb. 2015 übernahm sie in der Rolle als Tatort-Kommissarin die Nachfolge von Petra Schmidt-Schaller an der Seite von Wotan Wilke Möhring.

Margarethe von Trotta

Margarethe von Trotta

Juryvorsitz 2019

Vita

Margarethe von Trotta wurde in Berlin geboren. In den 1960er Jahren zog sie nach Paris, wo sie zum ersten Mal mit der Filmszene in Berührung kam. Zurück in Deutschland besuchte von Trotta parallel zu ihrem Germanistik- und Romanistikstudium eine Schauspielschule, für die sie schon bald die Universität verließ. Sie erhielt mehrere Theaterengagements und spielte ab 1967 auch in Film und Fernsehen.

Mit bekannten deutschen Regisseuren wie Volker Schlöndorff, Rainer Werner Fassbinder und Herbert Achternbusch wurde Margarethe von Trotta alsbald eine der bekanntesten Schauspielerinnen des Neuen Deutschen Films. Bei einigen von Schlöndorffs Filmen, wie „Der Fangschuss“ (1976), glänzte von Trotta nicht nur als Darstellerin, sondern war auch als Co-Autorin tätig. Bei der Romanadaption von Heinrich Bölls „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ (1975) führte sie gemeinsam mit Schlöndorff Regie.

1977 inszenierte von Trotta ihren ersten eigenen Film „Das zweite Erwachen der Christa Klages“. In den Folgejahren drehte sie erfolgreiche Kinoproduktionen, wie „Die bleierne Zeit“ (1981), „Rosa Luxemburg“ (1986), „Das Versprechen“ (1995), „Rosenstraße“ (2003) und „Hannah Arendt“ (2012), die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden.

Ihre Filme zeigen oftmals starke Protagonistinnen und stehen meist vor einem wichtigen politischen Hintergrund. Bedeutende Motive ihrer Arbeit sind beispielsweise die Wirkung des Politischen auf das Persönliche und umgekehrt. Ihr erster Dokumentarfilm „Auf der Suche nach Ingmar Bergman“ feierte 2018 bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes Premiere. Margarethe von Trotta zählt zu den erfolgreichsten und prominentesten deutschen Regisseurinnen.

Corinna Eich

Corinna Eich

Jurymitglied 2019

Vita

Die Produzentin Corinna Eich wurde 1973 in Hannover geboren. Nach ihrem Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität arbeitete sie als Dramaturgin und Producerin für die neue deutsche Filmgesellschaft (ndF), später wechselte sie als Produzentin nach Hamburg zur Polyphon, 2007 zur Bavaria Fernsehproduktion nach München. Sie produzierte Serien, Reihen, TVMovies und Kinofilme.

2012 erhielt sie für den Kinofilm „Hotel Lux“ zusammen mit Günter Rohrbach den Produzentenpreis des Bayerischen Filmpreises. Ihre jüngste Produktion fürs Fernsehen ist der Event-Zweiteiler „Brecht“ von Heinrich Breloer, der 2019 auf der Berlinale Premiere feierte.

Thomas Wöbke

Thomas Wöbke

Jurymitglied 2019

Vita

Thomas Wöbke gründete 1992 mit Jakob Claussen und später Ulrike Putz die Claussen+Wöbke+Putz Filmproduktion GmbH. Gemeinsam produzierten sie mehr als 25 Kino und Fernsehfilme. Viele dieser Filme wurden Publikumserfolge und erhielten zahlreiche Auszeichnungen und Preise, darunter auch eine Oscar-Nominierung („Jenseits der Stille“ von Caroline Link).

2010 legte Thomas Wöbke die Geschäftsführung nieder. Er gründete 2013 die Berghaus-Wöbke Filmproduktion GmbH und produziert seitdem vorwiegend Stoffe fürs Kino. Zu seinen bekanntesten Produktionen gehören „Anatomie“, „Krabat“ und „Luna“.

Herbert Knaup

Herbert Knaup

Juryvorsitz 2018

Vita

Herbert Knaup, in Sonthofen geboren, arbeitete nach seiner Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule zunächst an verschiedenen renommierten Theatern. Mit "Wallers letzter Gang" gab er 1988 sein Spielfilmdebüt. Fünf Jahre später erhielt er für seine herausragende Leistung in Dominik Grafs Kinothriller "Die Sieger" den „Bayerischen Filmpreis“. Seither ist er regelmäßig im Fernsehen und auf der Leinwand zu sehen und arbeitete u. a. mit den Regisseuren Josef Vilsmaier ("Schlafes Bruder"), Rainer Kaufmann ("Unschuldsengel") und Sherry Hormann ("Irren ist männlich"). Für die Vaterrolle in Tom Tykwers "Lola rennt" wurde Knaup 1999 mit dem „Deutschen Filmpreis“ als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Im Kino war Herbert Knaup 2004 als glückloser Polit-Karrierist in Oskar Roehlers „Agnes und seine Brüder“ und als treusorgender Vater in „Bergkristall“ von Josef Vilsmair zu sehen. 2005 sah man ihn in dem Oscar-gekrönten Film „Das Leben der Anderen“. Er spielte in dem Kinofilm von Josef Vilsmaier „Der Brandner Kaspar“ und dem TV-Event-Movie „Mogadishu“ über die Flugzeugentführung im „Deutschen Herbst“, den kauzigen Kommissar Kluftinger in der TV-Produktion unter der Regie von Rainer Kaufmann, in der Groteske „Der Bär ist los! Die Geschichte von Bruno“ unter der Regie von Xaver Schwarzenberger oder in den Kino-Produktionen „In Darkness“ (Regie:Agnieszka Holland) und „Arschkalt“ (Regie: André Erkau) u.v.m. Heute ist Herbert Knaup, der immerfort qualitativ hochwertige Arbeiten abliefert, von den deutschen Fernsehbildschirmen und Kinoleinwänden nicht mehr weg zu denken. Im Februar 2005 wurde er als bester deutscher Schauspieler mit der „Goldenen Kamera“ ausgezeichnet und 2008 mit dem Hessischen Fernsehpreis. 2017 spielte er die Hauptrolle in Stephan Lacants TV Film "Toter Winkel", der in diesem Jahr für den Internationalen Emmy nominiert worden ist. Und schließlich verlieh ihm der Freistaat Bayern im Jahr 2014 den Bayerischen Verdienstorden. 2017 wurde Herbert Knaup mit dem Preis des Saarländischen Rundfunks beim Günter Rohrbach Filmpreis ausgezeichnet.

Burghart Klaußner

Burghart Klaußner

Juryvorsitz 2016

Vita

Burghart Klaußner wurde 1949 in Berlin geboren. 1969 begann er ein Studium der Germanistik und Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin, wechselte im selben Jahr an die Berliner Max-Reinhardt-Schule für Schauspiel, um Schauspieler zu werden. Von 1970 bis 1972 arbeitete er an der Schaubühne am Halleschen Ufer. Er wurde danach vom Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, dem Schiller-Theater und dem Maxim-Gorki-Theater in Berlin sowie Bühnen in Frankfurt am Main, Bochum und Zürich verpflichtet. 2005 wurde der Schauspieler für seine Nebenrolle in „Die fetten Jahre sind vorbei“ mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. 2006 erhielt er beim Filmfestival von Locarno den Goldenen Leoparden als bester Darsteller in dem Film „Der Mann von der Botschaft“. Klaußner gewann den Preis der deutschen Filmkritik 2009 und den Deutschen Filmpreis 2010 für den Oscar nominierten Film „Das weiße Band“. Im selben Jahr drehte er mit Kate Winslet, Ralf Fiennes und Matthias Habich „Die Vorleserin“. 2011 erhielt Burghart Klaußner den Deutschen Hörbuchpreis in der Kategorie Bester Interpret und 2012 den Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ in der Kategorie Darsteller Schauspiel für „Tod eines Handlungsreisenden“. Im Jahr 2015 erhielt er den Darstellerpreis des „Günter Rohrbach Filmpreises“ für „Der Staat gegen Fritz Bauer“. Klaußner ist Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg und der Deutschen Filmakademie, in deren Vorstand er 2010 gewählt wurde.

Franziska Aigner

Franziska Aigner

Jurymitglied 2016

Vita

Franziska Aigner wurde 1960 in Ludwigsburg geboren und ist eine der bekanntesten Casterinnen im deutschsprachigen Raum. 2008 erhielt sie den Deutschen Casting Preis für ihre Besetzung des Films „Die Welle“. Durch ihre Besetzungen für Marcus H. Rosenmüller, Hans Steinbichler, Markus Goller und Ed Herzog wirkte sie maßgeblich an der "Renaissance" des bayerischen Dialekt-Kinos und Fernsehen mit. Ihr Film „Eine ganz heiße Nummer“ von Markus Goller war ein deutschlandweiter Erfolg. Bettina Mittendorfer erhielt hierfür den bayerischen Filmpreis als beste Schauspielerin. Viele weitere von ihr besetzte und auch entdeckte Schauspieler erhielten zahlreiche Preise und Auszeichnungen.

Klaus Doldinger

Klaus Doldinger

Jurymitglied 2015

Vita

Ob es die berühmte Tatort-Melodie ist, die Soundtracks zu den Blockbuster-Kinofilmen Das Boot oder Die unendliche Geschichte, oder einige seiner mittlerweile 34 (!) Passport-Alben – Klaus Doldingers Werk durchzieht die deutsche Kulturlandschaft wie ein steter basso continuo, wenn diese Analogie hier erlaubt sei. Und es ist nicht nur Deutschland, dem dieser Mann, der auf 62 Jahre Bühnenkarriere zurückblicken kann, immer wieder neue Impulse schenkt. Klaus Doldinger ist der erste deutsche Jazzmusiker, der im wahrsten Sinne spielerisch zu internationaler Anerkennung fand: Schon 1960 tourte er durch die USA und wurde zum Ehrenbürger der Stadt New Orleans, der Mutter des Jazz, ernannt. Bevor er 1972 seine überaus erfolgreiche Jazz-Formation Passport gründete, hatte Doldinger bereits in allen Teilen der Welt und an allen wichtigen Ort des Jazz gespielt. Und seine Kreativität hat bis heute ebenso wenig nachgelassen wie seine Bedeutung für die Musik – weit über den Jazz hinaus.

Klaus Doldinger wurde am 12. Mai 1936 in Berlin geboren und landete nach einer Kindheit in Wien im Jahr 1947 in Düsseldorf, wo er bereits 11-jährig als Sonder-Stipendiat am damaligen Robert-Schumann-Konservatorium, der heutigen Staatlichen Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf, u.a. die Fächer Klavier, Klarinette, Harmonielehre und Musiktheorie studierte. Ein paar Jahre später (1958) ließ er noch ein Tonmeisterstudium und das Studium der Musikwissenschaft folgen. Doch schon 1952 verschlug es ihn zum Jazz, genauer gesagt zum Dixieland mit den Feetwarmers. Nur drei Jahre später, im Jahr 1955, gründete er mit Oskar’s Trio nicht nur seine erste eigene Band, sondern wurde auch beim Jazzfestival Brüssel mit dem ersten Preis, dem Coupe Sidney Bechet, ausgezeichnet.

Inzwischen kann Klaus Doldinger auf mehr als 5000 Live-Auftritte, Tourneen durch 50 Länder und über 2000 veröffentlichte Kompositionen zurückblicken. Er wurde dafür mit drei Echos, zahllosen Jazz-Auszeichnungen und nicht zuletzt dem Bundesverdienstkreuz für “wichtige und unüberhörbare Impulse, die er dem deutschen Kulturleben gegeben hat”, belohnt.

Nicolette Krebitz

Nicolette Krebitz

Juryvorsitz 2017

Vita

Nicolette Krebitz wurde 1972 in Berlin geboren. Sie absolvierte ein Schauspielstudium an der Fritz-Kirchoff-Schule. Nach kleineren Rollen in Nischenfilme folgt 1998 ihr Durchbruch mit dem Film „Bandits“, bei dem sie auch am Soundtrack mitwirkte. Zu ihren bekanntesten Filmen zählen „Liebeslied“, „Unter dir die Stadt“ und „Der blinde Fleck“. Auch als Regisseurin hat sie sich mit ihrem Regiedebüt „Jeans“ einen Namen gemacht. Es folgten Filme wie, „Das Herz ist ein dunkler Wald“ und „Wild“. Für ihre Arbeit wurde Nicolette Krebitz mit zwei Grimme-Preisen, zwei Golden Kameras und zwei Auszeichnungen des Bayerischen Filmpreises geehrt. Im Jahr 2011 erhielt sie den Darstellerpreis des Günter Rohrbach Filmpreises für „Unter die die Stadt“ und im vergangenen Jahr wurde ihr Film „Wild“ mit dem Günter Rohrbach Filmpreis ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielt „Wild“ beim diesjährigen Deutschen Filmpreis vier Auszeichnungen. 2017 ist Nicolette Krebitz nun als Juryvorsitzende tätig.

Stephan Lacant

Stephan Lacant

Jurymitglied 2015

Vita

Stephan Lacant, geboren 1972 in Essen, stu-dierte nach dem Abitur zunächst Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften in Bochum und Köln, bevor er nach Amerika übersiedelte und während seines mehrjährigen Aufenthalts in New York eine Regieausbildung am Stella Adler Acting Conservatory und an der Film Academy absolvierte. Weitere berufliche Stationen waren das Frank Daniel Drehbuchseminar, Regiese-minare mit Judith Weston, das IFS Autorenpro-gramm und die Teilnahme am Berlinale Talent-campus. In seiner Tätigkeit als Autor und Re-gisseur entstanden mehrere Kurz- und Doku-mentarfilme die auf diversen internationalen Festivals gezeigt wurden. 2013 gewann er mit „Freier Fall“ den „Günter Rohrbach Filmpreis“.

Barbara Auer

Barbara Auer

Juryvorsitz 2014

Vita

Barbara Auer begann ihre schauspielerische Laufbahn am Stadttheater in Mainz, es folgten Bühnenengagements in Osnabrück und Wuppertal. Ihr Kinofilmdebüt gab sie in „Die Macht der Gefühle“ (1982) von Alexander Kluge. Einem großen Publikum wurde sie allerdings erst mit dem Film „Der Boss aus dem Westen“ (1988) bekannt. Die Rolle einer Ost-Berliner Kranführerin brachte ihr nicht nur den Durchbruch als Fernsehschauspielerin, sondern auch eine „Goldene Kamera“ ein. Trotz zahlreicher Film- und Fernsehproduktionen blieb die in Konstanz geborene Schauspielerin immer auch dem Theater verbunden und spielte von 1999 bis 2001 am Wiener Burgtheater unter der Regie von Sven-Eric Bechtolf die Roxanne in dem Stück Cyrano de Bergerac. Für ihre Rolle in „Das Ende einer Nacht“ wurde sie 2012 mit dem „Deutschen Fernsehpreis“, dem Darstellerpreis des „Günter Rohrbach Filmpreises“ und dem „Grimme-Preis“ ausgezeichnet.

Juliane Köhler

Juliane Köhler

Juryvorsitz 2013

Vita

Die mehrfach ausgezeichnete Schauspielerin begann ihre Karriere 1988 am Niedersächsischen Staatstheater in Hannover, bevor sie 1993 ans Bayerische Staatsschauspiel in München wechselte, an dem sie bis 1997 engagiert war. Es folgten zahlreiche Film- und Fernsehengagements. Bekannt wurde sie unter anderem durch ihre Hauptrollen in der Günter-Rohrbach-Produktion „Aimée und Jaguar“, „Pünktchen und Anton“ sowie dem oscarprä-mierten Film „Nirgendwo in Afrika“. Neben Bruno Ganz, Alexandra Maria Lara und Corinna Harfouch spielte Juliane Köhler 2003 die Eva Braun in dem Historiendrama „Der Untergang“. Nach Engagements an den Schauspielhäusern Frankfurt und Zürich sowie den Kammerspielen München ist Juliane Köhler seit 2001 festes Ensemblemitglied des Residenztheaters München. Aktuell spielt sie dort in den Stücken „Die Ballade vom traurigen Café“, „Persona“, „Das weite Land“ und „Ente, Tod und Tulpe“.

Peter Herrmann

Peter Herrmann

Jurymitglied 2014

Vita

Peter Herrmann begann nach dem Studium der Ethnologie in München als Dokumentarfilm-Regisseur und Produzent zu arbeiten. 1994 war er Mitbegründer der MTM, eines Münchner Filmproduktionsunternehmens, in dem er den 2003 oscarprämierten Film NIRGENDWO IN AFRIKA unter der Regie von Caroline Link produzierte. Seit 2004 arbeitete er als geschäftsführender Gesellschafter für die Unternehmen Desert Flower Filmproductions GmbH in München und die MTM west television & film GmbH in Köln. In einer zweiten Zusammenarbeit mit Caroline Link wurde zuletzt in Marokko der Film EXIT MARRAKECH gedreht, der seine Weltpremiere als Eröffnungsfilm des Filmfests München feierte und im Oktober 2013 in die deutschen Kinos kam.

Elmar Wepper

Elmar Wepper

Juryvorsitz 2012

Vita

Der bekannte deutsche Schauspieler wurde 1944 in Augsburg geboren. Nach seinem Abitur und der Ableistung seines Wehr­dienstes studierte Elmar Wepper Theater­wissenschaften und Germanistik. Nach sei­nem Studium war er zunächst vor allem als Theaterschauspieler und Synchronsprecher tätig, bevor er 1974 in der beliebten Fern­sehserie „Der Kommissar“ die Nachfolge seines Bruders Fritz Wepper antrat. Für seine Rolle in dem Kinofilm „Kirschblüten-Hanami“ wurde er 2007 mit dem bayeri­schen und 2008 mit dem deutschen Film­preis als „bester Hauptdarsteller“ ausge­zeichnet.

Senta Berger

Senta Berger

Juryvorsitz 2011

Vita

Ohne zu übertreiben kann man Senta Berger als Ausnahmeschauspielerin bezeichnen. Sie zählt zu den wenigen international erfolgreichen Darstellerinnen aus dem deutschsprachigen Raum und wurde im Lauf ihrer Karriere mit den bedeutendsten Filmpreisen ausgezeichnet. Verheiratet ist sie mit Schauspieler und Regisseur Michael Verhoeven.

2003 übernahm sie zusammen mit Dr. Günter Rohrbach die Präsidentschaft der damals neu gegründeten „Deutschen Filmakademie“.

Die Schauspielerin wirkte in Produktionen wie „Kir Royal“, „Das Testament des Dr. Mabuse“ oder „Frau Böhm sagt Nein“ mit. Ebenso war sie mehrmals schon bei den Salzburger Festspielen die „Buhlschaft“ im „Jedermann“. Für ihre Arbeit erhielt sie unter anderem einen Golden Globe Award mehrere Bambi und 2010 den Grimme-Preis.

Dr. Hans-Günther Brüske

Dr. Hans-Günther Brüske

Jurymitglied 2011

Vita

Der Politikwissenschaftler und Dr. der Romanistik ist 1951 in Königstein/Taunus geboren. Sein Studium absolvierte er in Mainz und Brüssel. Seine Wege in der Filmbranche führten ihn über das ZDF und arte bis zum Saarländischen Rundfunk, bei dem er noch bis zum 31. Oktober Programmdirektor ist. Als Kenner der Medien- und Filmbranche ist er prädestiniert für die Jury des „Günter Rohrbach Filmpreises". Zahlreiche Bücher und Veröffentlichungen zu den Themen Städtepartnerschaft, deutsch-französische Beziehungen und Kultur- und Rundfunkthemen wurden von ihm geschrieben.

Wir danken

Ohne starke Partner wäre das nicht möglich

Der Kreisstadt Neunkirchen

OB Jörg Aumann
Cornelia Feld
Nico Schneider

Unseren Unterstützern

Der Ministerpräsidentin des Saarlandes
Anke Rehlinger
Der Sparkasse Neunkirchen
Der Firma Dr. Theiss Naturwaren GmbH

Unseren Partnern

Dem Saarländischen Rundfunk
Intendant Martin Grasmück